Erlebnisraum Römerstraße

Erlebnisraum Römerstraße

Agrippastraße – Via Belgica
Ein wichtiges Stück Geschichte im Rheinland

Ein weitverzweigtes Straßennetz war für die Römer wichtig, um den Zusammenhalt ihres ausgedehnten Herrschaftsgebietes zu sichern. Verkehrsadern für ein riesiges Reich entstanden. Mit ihrem weitgehend geradlinigen Verlauf, ihren imposanten Brücken- und Tunnelbauwerken sowie ihrer effizienten Logistik für Transportdienste und für die Straßeninstandhaltung stellten sie eine Revolution in der Mobilität dar. Mit dem Bau der Römerstraße »Via Belgica« wurde das Land zwischen Rhein und Maas erschlossen. Dies war der Auftakt zu einem tiefgreifenden Strukturwandel, dessen Folgen bis heute erkennbar sind.

Im Rahmen des Projekts »Erlebnisraum Römerstraße« spürt das Museum Zitadelle den Landschaftsveränderungen, die der Straßenbau nach sich zog von der Antike bis zur Gegenwart nach. Diese reichen von der Entscheidung, am Übergang der Rur eine Siedlung an der Straße zu gründen, über den Ausbau der Stadt zur Residenz und Festung in der Renaissance bis zur Verkehrsplanung des 19. Jahrhunderts.

weiterlesen →

Aktuell

Aktuell
  1. 1
    Reflexionen einer besonderen Ausstellung

    Die Ausstellung geht zu Ende, die Eindrücke bleiben und vertiefen sich: Heiner Altmeppens Landschaften in Bewegung … mehr

  2. 2
    Rangström in Callots Manier
    Das Beste kommt am Schluß und ist keine fünfzehn Minuten lang: Ture Rangströms Notturno in ETA Hoffmanns Manier … weiter
  3. 3
    Auch einer: Johann Wilhelm Hertel
    Eine kleine Schmuckschatulle entstand in der Schloßkirche zu Schleiden (Eifel) für das Label musicaphon … weiter
  4. 4
    Mut zu Muzio Clementi
    Ob er wirklich der »ciarlattano« war, über den Wolfgang Amadeus Mozart im Juni 1783 herzog … weiter
  5. 5
    Frederic Mompou – Sämtliche Lieder · Folge 1

    Aus Träumen gesungen – die Lieder von Frederic Mompou.  zur Kritik

  6. 6
    Die Klavierkonzerte von Paul Hindemith
    Kürzlich sind die Klavierkonzerte von Paul Hindemith bei NAXOS veröffentlicht worden – ein prächtiges Plädoyer für einen, den man zu gern vergessen hätte …  zur Kritik
  7. 7
    Zwei Tripelkonzerte aus Italien
    Giorgio Federico Ghedini: Auch einer … weiter
  8. 8
    Neu bei You Tube: Das Trio panta rhei mit dem Mondbärchen

    Erfolgreich sind vor allem auch die Kinderkonzerte des Trio panta rhei, dessen Konzertserie für die Jüngsten in der Kölner Philharmonie zuletzt komplett ausverkauft war, als das »Mondbärchen« aufgeführt wurde. Bei YouTube hat das Trio panta rhei dazu jüngst einen kurzen Videoclip online gestellt: zum Clip

  9. 9
    Gesellschaft Freunde der Künste

    Viele Kultur- und Lifestylethemen finden Sie auch auf der WebSite der »Freunde der Künste« zum Portal

Die CD-Empfehlung

Die CD-Empfehlung

Der Neusser Händel-Hypothesen zweiter Teil

Ob sich hinter der pompösen Perücke und dem hart erarbeiteten Embonpoint, der grandiosen Geschäftstüchtigkeit und herzhaften Handgreiflichkeit, mit der man uns seit Urzeiten den harmonischen Grobschmied Georg Friedrich Händel darstellt, am Ende nicht doch ein feinsinniger, höchst sensibler Charakter, ein letztlich sehr angreifbares und daher oft rüpelhaftes Wesen verbarg? Dieser Frage widmen sich Matthias Kirschnereit und die Kammerakademie Neuss am Rhein unter der Leitung von Lavard Skou Larsen jetzt ein zweites Mal mit derart einleuchtenden Resultaten, daß wir kaum umhin können, die hypothetische Annahme mit einem vermutlichen Ja zu beantworten. Selbst, wenn einzuräumen ist, daß die historische Sachlage der Orgelkonzerte, die der wahrhaftige Angel=Sachse zur Erbauung seines Oratorienpublikums komponierte, sich weder mit einem Flügel aus dem Hause Steinway noch einem modern besetzten Begleitensemble vertragen will, so zerstiebt die Theorie doch schon nach wenigen praktisch ausgeführten Takten …

und so geht es weiter →