Hansjörg Schellenberger

Hansjörg Schellenberger hat sich im Laufe seiner langjährigen internationalen Tätigkeit auf vielen musikalischen Gebieten einen wohlklingenden Namen gemacht: als exzellenter Solo-Oboist der Berliner Philharmoniker, als Ensemblegründer und Dirigent mit großer Orchestererfahrung sowie als überaus engagierter Pädagoge.

Der legendäre Jan Koetsier gab ihm Unterweisungen mit dem Taktstock, indessen Schellenberger – ganz nebenbei bemerkt auch ein studierter Mathematiker – sein späteres Hauptfach bei Manfred Clement lernte. Und so kam es, daß er kein ausschließlicher Oboist wurde: Jahrzehntelange Beobachtungen, Partiturstudien und hautnah auf dem Podium oder im Graben vorgenommene Interpretationsvergleiche schufen ihm die Basis für eine zweite Karriere, die schon längst internationale Kreise zieht.

Die Camerata Salzburg, das Spanische Nationalorchester, das Orchestra Verdi aus Mailand sowie das Orchestra della Svizzera Italiana, die Deutsche Radio-Philharmonie Saarbrücken-Kaiserslautern und viele andere hochkarätige Klangkörper begrüßen Hansjörg Schellenberger regelmäßig an ihrem Dirigentenpult.

Unlängst dirigierte Schellenberger während des Haydn-Jubiläums das Münchner Rundfunkorchester in einer vorzüglichen Infedelta delusa: »Dirigent Hansjörg Schellenberger hielt das Münchner Rundfunkorchester zu transparentem, federndem Spiel an«, bemerkte die Süddeutsche Zeitung. Der Dirigent und Oboist ist regelmäßig in Japan, Australien, Mexiko, der Türkei und natürlich in Europa auf Tournee.

Auf mehr als fünfzig CDs hat der Künstler seine musikalische Tätigkeit bei allen großen Tonträgerfirmen demonstriert. Vor zehn Jahren gründete er überdies sein eigenes Label Campanella Musica, auf dem er selbst unter anderem mit Werken von Carl Philipp Emanuel Bach, Joseph Haydn und Ludwig van Beethoven sowie mit einem französischen Barockprogramm und verschiedenen Werken moderner Klassiker vertreten ist.

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