Deutsche Kammerakademie Neuss am Rhein

Chefdirigent: Christoph Koncz
Künstlerische Leiterin: Isabelle van Keulen

Begeisterungsfähigkeit und höchste Leistungsbereitschaft verbinden sich in der Deutschen Kammerakademie Neuss am Rhein (dkn) zu einem mitreißenden Musizieren. Dies hat das immer junge Ensemble zu einem „der führenden Kammerorchester Deutschlands“ werden lassen, wie das Orchester es formulierte.

Die Künstler(innen) aus zwanzig Nationen entwickeln ein besonderes Verständnis und Miteinander, das sowohl im Neusser Zeughaus, als auch auf den Podien der Welt und im Tonstudio für unverwechselbare Resultate sorgt. Das breit gefächerte Repertoire reicht vom Barock bis zur Avantgarde und zum Jazz. Die Entdeckung der gemeinsamen Sprache Musik wird in der dkn zum Ereignis.

Im März 2019 wurde Christoph Koncz für die kommenden drei Spielzeiten als Chefdirigent der dkn gewählt. Die Berufung des jungen Wiener Künstlers, dem man mit Geigenbogen oder Taktstock schon in weiten Teilen der Welt begegnen kann, bedeutet einen Zugewinn für den sinfonischen Bereich: denn Isabelle van Keulen, die seit 2017 als Künstlerische Leiterin des Orchesters musikalische Zeichen setzte, wird in dieser Eigenschaft auch weiterhin als formende Kraft insbesondere der Streicher wirken.

1978 hatte der Pädagoge, Cellist und Dirigent Johannes Goritzki die Fundamente des Orchesters gelegt und seine „Kreation“ im Laufe vieler Jahre zu einem der besten deutschen Klangkörper geformt. Seine Idee war es, ein Streichorchester von der Transparenz und Feinheit eines Quartetts zu schaffen, was in seiner Nachfolge 2005 2017 von dem Dirigenten und Violinisten Lavard Skou Larsen kultiviert wurde. Als Gastdirigenten am dkn Pult waren u.a. auch Graziella Contratto, Simon Gaudenz, Maestra Anu Tali, Frank Beermann, Andrey Boreyko, Krzysztof Penderecki und in den frühen Jahren sogar Lord Yehudi Menuhin zu erleben.

Tourneen nach Südamerika, Spanien, Finnland und Polen sind Teil der jüngsten Orchestergeschichte, in Vorbereitung sind eine Konzertreise nach Frankreich und Gastauftritte bei bekannten Festivals. Zu den internationalen Solisten, mit denen die dkn regelmäßig konzertiert, gehören Kolja Blacher, Marc Coppey, Henning Kraggerud, Guy Touvron, Carolin Widmann, Matthias Kirschnereit, Alexander Lonquich und der Tenor Juan Diego Flórez, mit dem die Deutsche Kammerakademie ihr Debut im Théâtre des Champs Élysées gegeben hat.

Vom Entdeckergeist der Akademie zeugen neben der Konzerttätigkeit auch über 40 CD Einspielungen: Carl Heinrich Grauns Oper „Montezuma“ oder die Symphonien von Luigi Boccherini und Michael Haydn sind hier ebenso zu nennen wie die Produktion sämtlicher Orgelkonzerte von Georg Friedrich Händel, die Matthias Kirschnereit und die dkn auf drei Compact Discs in einer „modernen“ Version interpretiert haben: „Werke wie Aufführungen sind hoch virtuos, witzig, expressiv und emotional berührend,“ schwärmte der ORF über die Einspielung.

… zur WebSite des Orchesters

» … Die eigentliche Sensation dieser Einspielung ist das Orchester. Wohl niemand heute ist in der Lage, Händels Geist in solch emphatisch beschwingter und zugleich endlich mal wieder auch die tieferen Schichten der Musik erspürender Weise aufzuführen. ..« THE NEW LISTENER, August 2016

» … Unter Lavard Skou-Larsen Leitung ist die frisch und kunstvoll musizierende Deutsche Kammerakademie Neuss dem Pianisten ein sehr guter Partner, um diesen Händel in feinen musikalischen Champagner zu verwandeln.« pizzicato, 24.08.2016

» … Solist und Orchester haben sich offensichtlich fruchtbare Gedanken über barockgerechte Artikualtion gemacht und gehen mit Elan ans Werk. … Sehr lebendig!« AUDIO, 10/2016

» … wundervoll, erleuchtend und einfach überzeugend.« GRAMOPHONE, 2/2014

» … Die Aufführung auf dem Klavier entreißt diese gefälligen Werke ihrem Schattendasein – das allein ist schon ein guter Effekt, den dieses gelungene Experiment mit sich bringt. Sehr hörenswert« PianoNews, 11/12 2014

»Unter Lavard Skou Larsens sensibler und einfühlsamer Leitung ist die frisch aufspielende Kammerakademie Neuss dem Pianisten ein sehr guter Partner. Das Orchester verstärkt den lichten, natürlichen und entspannten Charakter dieser Einspielung« Pizzicato, 4.2.2014

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