Gabriele Leporatti

Sein leidenschaftliches Spiel voller Ästhetik und Tiefe weist den jungen Italiener Gabriele Leporatti als Schüler Maria Tipos und Fabio Bidinis aus. Schon mit 19 Jahren graduierte Gabriele »summa cum laude« am Konservatorium »Luigi Cherubini« in Florenz, worauf er zu weiterführenden Studien in die USA und nach Deutschland ging. Auszeichnungen bei internationalen Wettbewerben wie dem »Città di Pinerolo«, dem »Bremer Klavierwettbewerb« und dem New Yorker »Dorothy McKanzie Award« folgten.

Ausgedehnte Konzertreisen führten ihn nach Spanien, immer wieder in die USA, Deutschland, Österreich, Schweiz, Estland, Polen, Südafrika, Türkei und China und in Säle wie die Londoner Wigmore Hall, den Sendesaal des NDR Hannover, das Amsterdamer Concertgebouw und die He Luting Hall in Shanghai.

Als beliebter Kammermusikpartner konzertiert Gabriele Leporatti u. a. mit dem Trio Suleika, Eva Mei und Fabio Bidini sowie Solisten des Rotterdamer Philharmonischen Orchesters und der Düsseldorfer Symphoniker.

Seine Diskographie enthält Soloalben mit frühen Klavierwerken von Brahms sowie Werken von Schumann und Respighi neben Klaviermusik zu vier Händen mit Fabio Bidini und der 2017 erschienenen CD mit Yuri Bondarev, Viola. Viele seiner Auftritte wurden zudem im Rundfunk gesendet (z.B. Radio SAFm Südafrika, RBB Kulturradio, Radio 4 (Niederlande) und dem italienischen Rai3).

Gabriele Leporatti lebt mittlerweile in Deutschland, ist ein gefragter Pädagoge und gibt regelmäßig Meisterkurse weltweit, u.a. am »International Keyboard Institute and Festival« des Mannes College of Music in New York. Er ist zudem als künstlerischer Leiter und Berater von Konzertreihen und Festivals tätig und regelmäßiges Jurymitglied internationaler Wettbewerbe. Seit 2012 ist er Dozent für Klavier an der Internationalen Anton Rubinstein Akademie in Düsseldorf.

Weitere Informationen:

www.gabrieleleporatti.com

 

Foto oben: Gabriele Leporatti, Foto Marco Borggreve

Pressestimmen

Er verfügt über die nötige körperliche Kraft, aber auch über das musikalische Empfinden, die es ihm ermöglichen, die Reinheit des Klangs, das Temperament, die Leidenschaft und einen bemerkenswerten Sinn für die Architektur in Einklang zu bringen. … Die heroische Größe kommt so ebenso gut zum Ausdruck wie das Sanfte und Elegante. pizzicato, 25.02.2026

He has the necessary physical strength, but also the musical sensitivity that enables him to harmonize the purity of sound, temperament, passion, and a remarkable sense of architecture. …The heroic grandeur is expressed just as well as the gentle and elegant. pizzicato, 25.02.2026

Besonders reizvoll ist, dass der Pianist die verbleibenden drei Sätze der Partita selber für das Klavier bearbeitet hat. Auch hier setzt er auf Klarheit und einen wunderbar ungezwungenen Ton. Klassik-heute.com, 22.04.2026

This recording is as much a journey into the mind and heart of Leporatti as it is one into the thinking and feeling of Busoni and Rachmaninoff regarding Bach and their own pianistic environments. INFODAD.COM, Family-Focused Reviews (Florida, USA), 23.04.2026

Diese Aufnahme ist ebenso sehr eine Reise in den Geist und das Herz von Leporatti wie in das Denken und Fühlen von Busoni und Rachmaninow in Bezug auf Bach und ihr eigenes pianistisches Umfeld. INFODAD.COM, Family-Focused Reviews (Florida, USA), 23.04.2026

Mit seiner eigenen Bearbeitung bewegt sich der Italiener ganz in der Tradition des „Goldenen Klavierzeitalters“. Bremen 2, 26.04.2026

Zwei Meister der Tonkunst und des Klavierspiels
„Als dritter im Bunde agiert Leporatti, der sich ein Beispiel an beiden nahm und genau die Sätze der E-Dur Partita für sein Instrument einrichtete, die ihm Rachmaninoff übrig gelassen hatte.“ O-Ton.online, 03.05.2026

Busoni und Rachmaninow sind unter seinen Händen keine Gegensätze, sondern geistig und kreativ verwandt in ihrem Umgang mit Tradition, Form und Ausdruck. Sein Spiel offenbart einen Unterstrom gemeinsamer Empfindungen, der tiefer reicht als jede programmatische Darlegung. Leporatti erweist sich als der Pianist, der die Musik nicht nur spielt, sondern auch „liest“. Er ist zudem der Interpret, der den Zuhörer einlädt, mit ihm mitzudenken, mitzufühlen und gemeinsam nach der Bedeutung dieser Werke in unserer Zeit zu suchen. Das macht ihn als Musiker äußerst überzeugend und gewinnend. Opusklassiek (Niederlande), Mai 2026

Busoni en Rachmaninov zijn onder zijn handen geen tegenpolen, maar spiritueel en creatief gevoede verwanten in hun omgang met traditie, vorm en expressie. Zijn spel onthult een onderstroom van gedeelde gevoeligheden die dieper reikt dan welke programmatische uiteenzetting ook. Leporatti toont zich de pianist die de muziek niet alleen speelt, maar ook ‚leest‘. De vertolker ook die de luisteraar uitnodigt om met hem mee te denken, mee te voelen en mee te zoeken naar de betekenis van deze werken in onze tijd. Dat maakt hem als musicus zéér overtuigend én innemend. Opusklassiek (Niederlande), Mai 2026

Gabriele Leporatti ist mit dieser Veröffentlichung konzeptionell und interpretatorisch eine außergewöhnliche CD quer durch die Musikgeschichte gelungen. Sein analytisches Forschen eröffnet den Hörer:innen ganz neue Perspektiven auf den Wirkungsbereich von Bachs Barockmusik über die Transkriptionen bis in die Romantik und weiter bis in die Gegenwart. Leporattis Spiel verzaubert durch höchste Virtuosität und große Empathie, durch Respekt vor dem Original und seinen klaren persönlichen Stil ohne jegliche Effekthascherei, ganz als ergebener Erforscher der Musik. Die Klangqualität der Aufnahme ist ausgezeichnet. Schabel KUTUR-Blog, 27.06.2026

Pianistisch souverän. Eine ambitionierte Hommage an Busoni und Rachmaninoff. Klassik.com, 15.07.2026

 

CD-Neuheit 2026

 

Gabriele Leporatti, Foto Sihoo Kim

Ferruccio Busoni (1866–1924)
Fantasia nach J.S. Bach, BWV 253
Johann Sebastian Bach (1685–1750) / Ferruccio Busoni
Chaconne aus der Partita Nr. 2 in d-Moll, BWV 1004
Johann Sebastian Bach / Sergei Rachmaninoff
Partita Nr. 3 in E-Dur, BWV 1006
Johann Sebastian Bach / Gabriele Leporatti (*1978)
Partita Nr. 3 in E-Dur, BWV 1006
Sergei Rachmaninoff (1873–1943)
Klaviersonate Nr. 2 in b-Moll, op. 36 (1913/1931)
Gabriele Leporatti, Klavier
ETERA Classics ET006
Vertrieb: EMANOMEDIA, CH-Zürich
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