Jean-Paul Gasparian

» … brillantes klares Spiel, die Eleganz seines Vortrags, ein ausgeprägter Formsinn, das analytische Raffinement und viel Poesie.« pizzicato, 17.02.2018

» … Leicht und klar im Anschlag und nobel in der Phrasierung …« Fono Forum, Juni 2018

 

Für das französische Magazin Classica gehört Jean Paul Gasparian zu den zehn verheißungsvollsten Pianisten der jungen Generation. Das aktuelle Interview der PianoNews reihte ihn soeben mit den Worten des legendären Earl Wild in die Kategorie der »natural-born pianists« ein. Pianiste widmete ihm gleichfalls ein ausführliches Portrait. Und die Zahl vorteilhafter Pressestimmen, die sich nach seinem Recital mit Werken von Sergej Rachmaninoff, Alexander Skrjabin und Sergej Prokofieff im In- und Ausland erhoben, kann sich für einen Debütanten auf dem Tonträgermarkt ohne jeden Zweifel sehen lassen.

Jean-Paul Gasparian, 1995 in Paris als Sohn eines Pianistenehepaares geboren, studierte am Pariser Konservatorium bei Olivier Gardon, Jacques Rouvier, Michel Beroff, Laurent Cabasso, Claire Désert und Michel Dalberto, hat – wie sich das von selbst versteht – an mehreren internationalen Meisterkursen teilgenommen, wurde künstlerisch schon früh von Tatjana Zelikman vom Gnessin-Institut beeinflusst, gehörte bereits als Fünfzehnjähriger zu den Preisträgern der Internationalen Sommerakademie des Salzburger Mozarteums und wurde für die Verbier Academy 2014 ausgewählt.

Eine stattliche Serie an Wettbewerbserfolgen (Tel-Hai 2012, Lyon und Hastings 2013, Bremen 2014, Valencia 2015 u.a.) und Klavierpreisen (Cziffra Foundation 2015, L’Or du Rhin Foundation 2016) führte geradewegs zu dem Künstlerdiplom, das Jean-Paul Gasparian vor gut einem Jahr bei Vanessa Latarche am Londoner Royal College of Music erwarb.

Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass der vielseitig begabte Franzose armenisch-serbischer Abstammung schon 2013 den Ersten Philosophiepreis des Französischen Nationalwettbewerbs erhielt und bereits auf zahlreiche konzertante Auftritte mit renommierten europäischen Orchestern zurückblicken kann: Unter anderem begleiteten ihn das Orchestre National d’Ile-de-France, die Bremer Philharmoniker, das Musikkollegium Winterthur, das Orchestre de l’Opéra de Rouen, das Orchester des Serbischen Rundfunks und Fernsehens und das Symphonieorchester von Montenegro in Werken von Mozart, Beethoven, Chopin, Tschaikowskij, Rachmaninoff und Gershwin.

Dass auch die regelmäßigen Gastspiele bei renommierten Festivals und in einigen herausragenden Konzertsälen bereits in der Biographie aufgelistet sind und Jean-Paul Gasparian seit 2017 als Steinway-Künstler geführt wird, muss nicht eigens betont werden: Er wäre kein »natural-born pianist«, wenn’s anders wäre.

Gemeinsam mit dem Geiger Shuichi Okada und dem Cellisten Gauthier Broutin gründete Jean-Paul Gasparian vor einigen Jahren das Cantor Trio, das von der Singer-Polignac-Stiftung im Jahre 2016 zu ihrem »Residenz-Ensemble« gekürt wurde.

Hör-Tipps

Recital vom Montpellier Festival / Radio France auf France Musique (29.20.2018)
www.francemusique.fr/emissions/le-concert-du-soir/recital-du-pianiste-jean-paul-gasparian-65930

Prokofiev Sonate Nr. 2
www.youtube.com/watch?v=K13swjQnSDM

Rachmaninoff – Piano Concerto No. 2
Orchestre national d’Île-de-France Daniel Smith, Leitung
www.youtube.com/watch?v=c_yk_YTmOHI&feature=youtu.be

Mozart – Klavierkonzert Nr. 24 c-Moll KV 491

Musikkollegium Winterthur Theodor Guschlbauer, Leitung
www.youtube.com/watch?time_continue=8&v=_Btz7dUy460

Weitere Informationen im Internet

Zur Webseite des Künstlers: www.jeanpaulgasparian.com

Vertretung: Künstlersekretariat Astrid Schoerke

Foto oben: Jean-Paul Gasparian, Foto Jean-Baptiste Millot

15.01.2019 Hannover, Niedersächsische Sparkassenstiftung
17.01.2019 Berlin
08.04.2019 Zürich, Tonhalle
27.07.2019 Schleswig-Holstein Musikfestival

Abdruck im Zusammenhang mit mit Jean-Paul Gasparian honorarfrei.

Bitte geben Sie als Fotografen JEAN-BAPTISTE MILLOT an