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A
Ausbildung und Beruf
1.
Helmut Gerd König, geboren am 15. 4. 1930 in Bremen Vater Albert Heinrich
König, Handlungsgehilfe Mutter Charlotte König, geb. Klein, Hausfrau
2.
1936 Einschulung, ab 1949 Gymnasium (genannt Lettow-Vorbeck-Schule bis
1945, ab 1946 Gymnasium an der Hermann-Böse-Straße) Abitur 1949
3.
Unterbrechung der Schulzeit durch Dienst im sog. "Deutschen Volkssturm"
ab Mitte März bis 2. Mai 1945. Kampfeinsätze vor Bremen und bei Worpswede.
4.
1949 bis 1950 Bauhilfsarbeiter in Hamburg und Bremen
5.
Studium der Germanistik und Geschichte (Studienziel: Lehramt an Höheren
Schulen) von 1950 bis 1952 in Kiel, 1952 bis 1955 in Göttingen
6.
Tätigkeit im Voggenreiter Verlag, Bad Godesberg als Verlags-Assistent,
zugleich Studium an der Universität Bonn
7.
1957 Fortsetzung des Studiums in Göttingen (Wolfgang Kayser, Karl-Otto
Conrady, Karl Bertau, Alfred Heuss, Percy Ernst Schramm). Nebenstudien
in Philosophie und Pädagogik sowie in Musik und Chorleitung bei Universitäts-Musikdirektor
Hermann Fuchs.
7a.
Gründung und Leitung eines Studentenchors "Singkreis Göttingen"; diverse
öffentliche Konzerte.
8.
Staatsexamen für das Höhere Lehramt, Wissenschaftliche Prüfung 1960
bei den Professoren Conrady (Deutsch) sowie Alfred Heuss und Percy Ernst
Schramm (Geschichte)
9.
Mai 1960 bis März 1961 Dozent an der Heimvolkshochschule Jagdschloß
Göhrde
10.
April 1961 bis September 1965 Lektor, entsandt vom DAAD (Deutscher Akademischer
Auslandsdienst) an der Universität Calcutta (Indien), besonders am Sanskrit
College, sowie am Bengal Engineering Institute im Rahmen allgemeiner
Entwicklungshilfe.
11.
1964 Begründung einer "Deutschen Abteilung" am Sanskrit College.
12.
Unterbrechung der Lektorentätigkeit April bis August 1964 als "Resident
Adminstrator" (quasi deutscher Bürgermeister für die entsandten Deutschen)
in Rourkela (Orissa- Indien), dem damals größten deutschen Entwicklungsvorhaben.
Dort zu dieser Zeit Ausbruch schwerster Unruhen zwischen Hindus und
Moslems unter akuter Bedrohung der Familien der deutschen Arbeiter und
Ingenieure im Stahlwerk. Erfolgreiche Bemühung, die deutschen Familien
von der Abreise und dem Abbruch der Entwicklungs- arbeit abzuhalten.
13.
1966 bis 1968 Referendar am Studienseminar Göttingen. 2. Staatsexamen
1968
14.
Schuldienst an Gymnasien in Darmstadt und Groß-Gerau (Hessen) bis 1974
und Mellendorf (Niedersachsen) bis zur Pensionierung 1990
B Privat
15.
8. April 1961 Eheschließung mit Helga Agnes Marie Kusch. 2 Kinder.
C Veröffentlichungen von Liedern und Liedsammlungen
16.
1954 bis 1966 - Sammlung von Liedern der Jugendbewegung ("Bündische
Jugend", "Wandervogel", "Freischar", "Jungenschaft") und Herausgabe
des Liederbuches "DER TURM" in 11 Heften bzw. 2 Bänden (zusammen mit
Konrad Schilling. Voggenreiter Verlag Bad Godesberg). Darin ca. 100
eigene Lieder von HK. Dieses Liederbuch ist bis heute Standard-Liederbuch
der Bünde und Gruppen der freien Jugendbewegung; es ist heute, nach
ca. 45 Jahren, immer noch im Markt. Damit reiht es sich ein in die Tradition
von "Der Zupfgeigenhansl" (1913) und "Liederbuch St. Georg" (1930).
Dieses Liederbuch wurde zu einer Grundlage für zahlreiche fremde Liederbücher
von Jugendorganisatoren und Bünden. Das hier gebotene Material findet
sich auch in vielen Schulliederbüchern wieder.
17.
1958 - Liedersammlung "Der Regenpfeifer" (mit Gerd Watkinson; Voggenreiter
Verlag)
18.
1967 - Herausgeber der Sammlung "Chanson 67" (Voggenreiter Verlag),
das wesentliche Stücke der inzwischen in Deutschland und weltweit entstehenden
Chanson-Festivals (vornehmlich in Deutschland das "Festival Chanson
Folklore" auf Burg Waldeck im Hunsrück 1964 bis 1969) zusammenzufassen
versucht. Das Buch wird kein Erfolg, weil die Entwicklung der "68er-Generation"
zu schnell voranschreitet, als daß sich ein Liederkanon fixieren ließe.
19.
1968 - Eine weitere Liedersammlung aus dem jugendbewegten Umfeld : "Der
schräge Turm" (zusammen mit Konrad Schilling; Voggenreiter Verlag).
20.
Zwischen 1954 und 1970 entstehen mehr als 150 Lieder von HK (eigene
Texte und Melodien, ebenso Übertragungen ausländischer Lieder; sämtlich
im Voggenreiter Verlag), die sich z.T. weit verbreiten und sich heute
in vielen Liederbüchern finden. HK versucht hier auch vor allem, Lieder
aus fremden Kulturkreisen in die deutsche Liedkultur einzubürgern. Eines
der Lieder von HK wurde inzwischen in das "Evangelische Gesangbuch"
der deutschen Evangelischen Kirchen aufgenommen.
D. Sonstige Veröffentlichungen
21.
Monographie "Rote Sterne glühn - Lieder im Dienste der Sowjetisierung"
(1958, 3. Auflage 1962; Voggenreiter Verlag Bad Godesberg). Eine Untersuchung,
in welcher Weise Lieder und Musik in der SBZ / DDR instrumentalisiert
werden, um die die Staatsideologie zu verbreiten und durchzusetzen;
zugleich eine kritische Theorie des politischen Liedes im Sozialismus.
22.
diverse Fachaufsätze in Zeitschriften
23.
"Sprechstunden der deutschen Geschichte" (zusammen mit Dr.Rudat und
R.Nitschke) eine Schallplattenedition von 6 Langspielplatten im Verlag
m + p Dr.Rudat. Es werden wesentliche Tondokumente der deutschen Geschichte
von 1904 bis 1954 zusammengetragen und in einem ausführlichen Bild-
und Textband kommentiert. Die Edition erhält den "Großen Deutschen Schallplattenpreis".
E. Verlagstätigkeit
23.
1968 - Nach Aufnahmeleitungen für diverse Schallplattenaufnahmen für
den Voggenreiter Verlag. Übernahme eines kleinen Schallplattenlabels
unter Begründung einer eigenen Firma "THOROFON Schallplatten H.König
KG" (Komplementärin Helga König, Kommanditisten Dr.Helmut Kleinsteuber,
Wolfgang Härtelt, Wulf van Riesen und Helmut König) mit Sitz zunächst
in Darmstadt, dann ab 1974 in Wedemark (Registergericht Burgwedel).
HK übernimmt die künstlerische Leitung der Schallplattenfirma und ist
ihr "spiritus rector". Die Leitung der Firma und Geschäftsführung liegt
bei Frau Helga König.
24.
a) Verlagsgedanke ist, dem besonders im Bereich der Schallplatte als
einflußreichster Vermittlerin von Musik zu beobachtenden Trend der Verengung
auf die großen Stars und ein schmales Repertoire entgegenzuwirken und
damit zugleich jungen, noch unbekannten Künstlern ein Podium zu eröffnen,
dabei die gesamte Breite der Musik und besonders die zu Unrecht vergessenen
Werke zu pflegen und die zeitgenössische Musik zu fördern.
b) THOROFON ist eine Gründung von Freunden aus der Jugendbewegung (Deutsche
Jungenschaft), die nach den Idealen ihrer Jugend ein gemeinsames Werk
schaffen wollten und dabei von dem Gedanken ausgingen, daß lebendige
Kultur nur dort entstehen, wo jeder einzelne auch unter Opfern über
seine täglichen Pflichten hinaus selber schaffend tätig wird. So wurde
der Verlag von vornherein als nicht gewinnorientiert konzipiert; Überschüsse
wurden sofort wieder in neue Editionen gesteckt.
c) Helga König hat auf ihren Beruf als Lehrerin verzichtet, um den Verlag
kaufmännisch zu leiten. Helmut König war bis zu seiner Pensionierung
1990 ausschließlich für die künstlerisch-musikalischen und editorischen
Belange des Verlages zuständig. Beide haben bisher für ihre Tätigkeit
keine finanzielle Entschädigung aus dem Verlagshaushalt erhalten.
d) Obwohl Helmut König seine Dienstpflichten als Studienrat ordentlich
erfüllte, ergaben sich zuweilen Differenzen mit der Schulleitung bzw.
Schulverwaltung. Ein Konflikt eskalierte, als es noch vor 1989 um eine
wichtige internationale Zusammenarbeit mit dem berühmten polnischen
Komponisten Penderecki ging. Hierzu waren zwei Tage Urlaub in der Woche
nach den Zeugniskonferenzen und vor dem Schulferienbeginn nötig, die
ordnungsgemäß erbeten wurden, wobei kein Unterricht ausgefallen wäre.
Obwohl selbst dem Staatssekretär im Kultusministerium eine solche Urlaubserteilung
ausdrücklich als selbstverständlich erschien, wurde der Urlaub von Schulleitung
und Schulverwaltung verweigert. Für Helmut König gab es im Gesamtzusammenhang
keine andere Wahl, als diese wichtige internationale und bedeutende
Zusammenarbeit mit Penderecki durchzuführen und somit sich unter entsprechender
offener Mitteilung und Begründung gegenüber der Behörde den Urlaub selbst
zu erteilen. Dies mußte natürlich von der Behörde als ein Dienstvergehen
angesehen und entsprechend geahndet werden.
25.
THOROFON förderte durch seine Editionen u.a. folgende Künstler:
Jenny Abel (Violine)
Ensemble Affetti Musicali (Ensemble für Alte Musik)
Markus Becker (Klavier)
Alsfelder Vokalensemble (Ltg. Wolfgang Helbich)
Robert Benz (Klavier)
Duo Bergerac (Gitarrenduo)
Christiane Edinger (Violine)
ensemble acht (Klassisches Oktett)
Ensemble Kontraste (Klarinetten-Ensemble)
Filharmonia Pomorska Bydgoszcz (Polen)
Göbel Trio Berlin (Klaviertrio)
Anna Haentjes (Chanson)
Hai & Topsy (Folklore)
Hannover Harmonists (Chanson)
Ulrich Herkenhoff (Panflöte)
Reiner Hochmuth (Violoncello)
Stefan Hussong (Klassisches Akkordeon)
Joachim Quartett Hannover
Kammerchor der Universität Dortmund
Knabenchor Hannover Ltg. Heinz Hennig
Kölner Violen-Consort (Heiner Spicker)
Detlef Kraus (Klavier)
Leipziger Universitätschor Ltg. Wolfgang Unger
Marburger Bachchor Ltg. Wolfram Wehnert
Norddeutscher Figuralchor Ltg. Jörg Straube
Orlando di Lasso Ensemble Hannover Ltg. Detlef Bratschke
Percussion Art Quartet Würzburg Ltg. Stefan Eblenkamp
Philharmonia Quartett Berlin
Polnische Kammerphilharmonie Ltg. Wojciech Rajsky
Peter Rohland (Folklore & Chanson)
Martin Rost , Frankfurt a.d. Oder (Orgel)
Armin Schoof, Lübeck (Orgel)
Singakademie Dresden Ulfert Smidt, Hannover (Orgel)
Thüringen Philharmonie Suhl
Thüringischer Akademischer Singkreis Ltg. Wolfgang Unger
Oliver Triendl (Klavier)
Trio Bamberg (Klaviertrio)
Trio Cantabile (Flötentrio)
Michael Tröster (Gitarre)
Gertrud Tröster-Weyhofen (Konzert-Mandoline)
Takao Ukigaya (Dirigent)
Hans-Jörg Wegner (Flöte)
26.-
THOROFON hat in Verfolg seines Verlagsprogramms (siehe oben) unter anderem
folgende Editionen herausgebracht:
a 1 1968 Erste Schallplatten mit Alter Musik auf historischen Instrumenten
(Berliner Ensemble für Alte Musik)
a 2 ab 1972 Alte Musik auf Gamben (Das Kölner Violen-Consort - Frescobaldi
/ Giovanni Paolo Cima Cipriano de Rore u.a. - Nominierung Deutscher
Schallplattenpreis)
b 1971 Das hinterlassene Gesamtwerk des 1966 verstorbenen Begründers
der deutschen Folklore-Bewegung Peter Rohland (Lieder Deutscher Demokraten
/ Jiddische Lieder u.a.)
c 1 1970 Weltersteinspielung Brecht/Weill "Der Ozeanflug" (ursprüngl.
"Der Lindbergh-Flug")
c 2 Ab 1971 Das Gesamtwerk des frühromantischen Komponisten Louis Ferdinand
Prinz von Preussen (1772 - 1806), darunter mehrere Uraufführungen
c 3 Ab 1972 welterste Einspielungen der späten großen Chorkompositionen
und Messen von Jan Dismas Zelenka (1679 - 1745)
c 4 1988 "Berlin - Musik zwischen den Kriegen" - Eine Dokumentation
auf vier Schallplatten über das musikalische Berlin von 1920 bis 1940
c 5 Ab 1989 Einspielung der gesamten Kammermusik von Josef Rheinberger
c 6 Ab 1991 fortlaufend eine Reihe von Werken von Fanny Hensel-Mendelssohn
(1805 - 1847) in Ersteinspielungen
c 7 1994 Produktion des "Requiems für Kaza Katharinna - dem Andenken
und zur Ehre aller verfolgten Zigeuner" von Gerhard Rosenfeld
c 8 Ab 1995 auf 12 CDs welterste Einspielung des gesamten Klavierwerks
von Max Reger
c 9 1998 Produktion der Oper "Kniefall in Warschau" von Gerhard Rosenfeld
d Eine Schallplatte in memoriam Karlrobert Kreiten (Pianist, geb. 1916
- ermordet von der Gestapo 1943)
e ab 1984 Zusammenarbeit mit polnischen Musikern im Rahmen deutsch-
polnischer Verständigung
e 1 Mit der Polnischen Kammerphilharmonie (Ltg. Wojciech Rajsky) Werke
von Suk, Tschaikowski, Tcherepnin, Cimarosa, Paisiello, Mozart
e 2 Mit dem Rundfunkorchester Kattowitz unter Krzysztof Penderecki Werke
von Penderecki, Szymanowski und Karl Amadeus Hartmann
e 3 Mit dem Philharmonia Pomorsky Bydgoszcz Werke von Lutoslawski, Martinu
und Karlowicz
e 4 Mit der Polnischen Nationalphilharmonie Werke von Henryk Melzer
und Mendelssohn Bartholdy
f Ab 1970 Pflege jüdisch-deutschen Kulturgutes (Jiddische Lieder ; Schostakowitsch,
Hebräische Gesänge op. 79)
g Erstaufnahmen zeitgenössischer Komponisten
g 1 deutschen Ursprungs:
Herbert Baumann
Jürg Baur
Boris Blacher
Thomas Buchholz Hans
Chemin-Petit
Hugo Distler
Friedhelm Döhl
Gerd Domhardt
Heimo Erbse
Dietrich Erdmann
Siegfried Fink
Harald Genzmer
Karl Amadeus Hartmann
Klaus Hashagen
Werner Heider
Harald Heilmann
Paul Hindemith
Berthold Hummel
Peter Jona Korn
Rudolf Mauersberger
Jens-Peter Ostendorf
Günther Raphael
Peter
Ruzicka
Hanning Schröder
Erwin Schulhoff
Reinhard Schwarz-Schilling
Klaus Hinrich Stahmer
Friedrich
Voss
Alexander Zemlinsky
g 2 internationaler Herkunft
Samual Barber
Eugéne Bozza
Earle Brown
John
Cage
Aaron Copland
Henry Cowell
Petr Eben
Jean Francaix
Robert Fuchs
Klaus Huber
André Jolivet
Mauricio Kagel
Zoltan Kodaly
Ernst Krenek
Rolf Liebermann
György Ligeti
Anestis
Logothetis
Witold Lutoslawski
Bohuslav Martinu
Olivier Messiaen
Astor Piazzolla
Alexander Tcherepnin
Isang Yun
27.
Die Editionen von THOROFON erhielten folgende Auszeichnungen
a) Unbekannte Chormusik der Romantik und des Barock (Alsfelder Vokalensemble)
Deutscher Schallplattenpreis
b) Peter Rohland - Das Gesamtwerk Nominierung Großer Deutscher Schallplattenpreis
c) Borodin, Streichquartette (Joachim Quartett) Preis der deutschen
Schallplattenkritik
d) Sprechstunden der deutschen Geschichte (Lizenz der Edition m+p) Großer
Deutscher Schallplattenpreis
e) Max Reger, Streichquartett Nr. 1 (Philharmonia Quartett Berlin) Preis
der deutschen Schallplattenkritik
f) Schostakowitsch, Quartette Nr. 1, 7 und 12 (Philharmonia Quartett
Berlin) Preis der deutschen Schallplattenkritik
g) Schostakowitsch, Schnittke, Klaviertrios (Trio Bamberg) Preis der
deutschen Schallplattenkritik
h) Rabl, Zemlinsky, Brahms, Quartette und Trios (Ensemble Kontraste)
ECHO Klassik der Deutschen Phonoakademie
i) Piazzolla, Revolucionario (Stefan Hussong, Akkordeon) ECHO Klassik
der deutschen Phonoakademie
j) Max Reger, Klavierwerke Vol. 2 (Markus Becker) Preis der deutschen
Schallplattenkritik
k) Hartmann / Szymanowsky, Violinkonzerte (Christiane Edinger, Polish
National Radio Symphony Orchestra Katowice, Ltg. Krzysztof.Penderecki)
Preis der deutschen Schallplattenkritik
l) Hugo Distler, Orgelmusik Vol. 1 (Armin Schoof) Preis der deutschen
Schallplattenkritik
m) Peter Cornelius, Chorwerke (Norddeutscher Figuralchor, Ltg. Jörg
Straube) Preis der deutschen Schallplattenkritik
n) Frank Martin, Chor- und Orgelwerke (Norddeutscher Figuralchor, Ltg.
Jörg Straube, und Ulfert Smidt) Preis der deutschen Schallplattenkritik
o) Max Reger, Geistliche Chormusik (Norddeutscher Figuralchor, Ltg.
Jörg Straube) ECHO Klassik - Audiophile Reference
p) Orlando di Lasso, Viersprachendruck (Orlando di Lasso Ensemble) Diapason
d´or
q) Melchior Franck, Paradisus Musikcus (Orlando di Lasso Ensemble) ECHO
Klassik
r) Heinrich Schütz, Primo Libro di Madrigali (Orlando di Lasso Ensemble)
ECHO Klassik -- Diapason d´or de l´année - Nominierung Cannes Classical
Award
s) Romantische Orgeln 5 (Martin Rost und Pavel Czerný in Vyssi Brod)
Audiophile Reference
t) El Decameron Negro (Michael tröster) ECHO Klassik
u) Brahms, Das geistliche Werk für Chor und für Orgel (Norddeutscher
Figuralchor, Ltg. Jörg Straube, Ulfert Smidt, Orgel) ECHO Klassik
F. Ehrenamtliche Tätigkeiten
28.
1949 bis 1955 Jugendleiter bei diversen "bündischen" Gruppen (Deutsche
Jungenschaft)
29. 1957 bis 1961 Leiter eines Studentenchores "Singkreis Göttingen".
Diverse Konzerte mit klassischen und modernen Chorwerken.
30. Ab 1985 bis heute Jurymitglied bei diversen Chorwettbewerben
31. 1992 Gründung eines Fördervereins für Musik in allen ihren Bereichen
"Musica Varia" und seither dort in der Geschäftsführung bzw. im Vorstand.
32. Ab 1997 betrieb H.K. mit einigen befreundeten gleichgearteten Firmen
die Gründung eines Verbandes der unabhängigen deutschen Tonträgerhersteller
im Bereich der klassischen Musik "CLASS - Association of Classical Independents
in Germany" , der 1998 gegründet wurde; er ist seither hier im Vorstand
tätig.
Hier konnte er durch seine Tätigkeit wesentlich dazu beitragen, daß
die unabhängigen deutschen Tonträgerhersteller ("Schallplatten-Verlage")
heute in vielen Bereichen ge- meinsam auftreten und durch ihr gemeinsames
Auftreten auch internationaler Beachtung erfreuen, so z.B. auf der Musikmesse
"MIDEM" in Cannes.
33. 1993 bis 1996 im Beirat der GVL - Gesellschaft zur Verwertung von
Leistungsschutz rechten.
34. 1997 zum Sprecher der außerordentlichen Mitglieder der IFPI, Deutsche
Landesgruppe, gewählt. Ab 1998 Mitglied des Vorstandes der Deutschen
Landesgruppe der IFPI.
35. 1997 in den Beirat des Deutschen Musikarchivs Berlin (Teilbereich
der Deutschen Bibliothek) berufen.
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