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Künstler
Maria Kliegel

Violoncello
Maria Kliegel

Diskographie
Allenthalben größtes Lob
Künstleragentur


Biographie

Als Teenager siegte Maria Kliegel zwei Mal im Bundeswettbewerb Jugend musiziert, und Deutschland wurde auf die Begabung aufmerksam. 1981 erspielte sie sich den Grand Prix des Concours Rostropovich, Paris, und jetzt erfuhr es die Welt: daß aus der Begabung eine große Künstlerin geworden war.

Zwischen diesen markanten und prägenden Augenblicken der Karriere geschah Bedeutendes. Maria Kliegel studierte bei Janos Starker an der Indiana University Bloomington, USA, holte die Ersten Preise beim amerikanischen Hochschulwettbewerb in Chicago, beim Ersten Deutschen Musikwettbewerb in Bonn und beim Concours Aldo Parisot. Sie wurde in die Bundesauswahl Konzerte junger Künstler aufgenommen, und nach dem Rostropowitsch-Wettbewerb beginnt die Serie herausragender internationaler Konzerte und Tourneen: Maria Kliegel spielt in Basel, mit dem National Symphony Orchestra in Washington und mit dem Orchestre National de France in Paris - am Pult stets begleitet von Mstislaw Rostropowitsch, der über sie bemerkte: "Es war ein brillantes musikalisches Feuerwerk ... Maria Kliegel ist die beste Cellistin, die ich seit Jacqueline du Pré gehört habe." Sie bereist Europa, die USA und Südamerika, Japan und weitere fernöstliche Länder und tritt sogar in Australien und Neuseeland auf. Die Resonanz des Publikums und der Fachwelt ist allenthalben enthusiastisch ...

Natürlich resultierten die konzertanten Erfolge in zahlreichen Produktionen für Rundfunk, Fernsehen und Schallplatte. Und als sie 1990 das erste Konzert für Violoncello und Orchester des Russen Alfred Schnittke einspielt, entdeckt der Komponist darin seine Referenz-Aufnahme, während die Fachwelt sich förmlich überschlägt angesichts der rundum faszinierenden Interpretation.

Im Dezember 1996 brachten Maria Kliegel und Axel Fries in der Düsseldorfer Tonhalle die Hommage à Nelson M. für Violoncello und Schlagzeug von Wilhelm Kaiser-Lindemann zur Uraufführung - ein Werk, das Maria Kliegel als persönliche musikalische Reverenz gegenüber Nelson Mandela initiierte und das mittlerweile Kreise zieht. Am 24. September 1997 fand die südafrikanische Erstaufführung der Komposition statt. Der Erfolg der Premiere veranlaßte den Widmungsträger Nelson Mandela, die Initiatorin und Interpretin der Hommage für den 11. November zu sich nach Hause einzuladen. Das Werk wurde im Oktober 1999 auf CD veröffentlicht.

In den letzten Jahren hat Maria Kliegel einen außergewöhnlich umfangreichen Katalog der Celloliteratur zusammengestellt: So hat sie mit dem Royal Philharmonic Orchestra unter Michael Halász die Konzerte von Dvorák und Elgar herausgebracht und damit einen Bestseller gelandet; danach begleitete sie das National Symphony Orchestra Dublin unter der Leitung von Gerhard Markson in der Produktion der Rhapsodien Schelomo von Ernest Bloch und Kol Nidrei von Max Bruch sowie der Rokoko-Variationen von Peter Tschaikowsky. An gleicher Stelle wurden das Konzert von Schumann und - mit dem Geiger Ilya Kaler - das Doppelkonzert von Brahms aufgenommen. Maria Kliegel und der Pianistin Kristin Merscher verdanken wir mustergültige Gesamteinspielungen zu den Themen Schubert, Schumann, Mendelssohn und Brahms. Und mit ihrem Duopartner Bernd Glemser frönt Maria Kliegel ihrem Vergnügen am Cross over: Le Grand Tango heißt die CD, auf der sie Tänzerisches von Rachmaninoff bis Piazzolla vorstellt.

Weitere musikalische Höhepunkte sind die Produktionen der Cellowerke von Frédéric Chopin mit Bernd Glemser am Klavier sowie der Sonaten von Zoltán Kodály mit Jenö Jandó und last not least die Cellokonzerte von Camille Saint-Saëns und Dimitri Schostakowitsch.

Ihr Engagement für die Zeitgenössische Musik dokumentiert Maria Kliegel u.a. mit zwei sehr unterschiedlichen Produktionen: Zum einen spielt sie die spätromantischen Sonaten für Violoncello und Klavier von Jörg Demus, und zum anderen präsentiert sie gemeinsam mit Elsbeth Moser (Bayan) und Kathrin Rabus (Violine) die Sieben Worte, In croce und Silenzio von Sofia Gubaidulina.

Am 1. August 1999 wurde Maria Kliegel der Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen verliehen. Sie wurde ausgezeichnet für ihre besonderen Verdienste auf dem Gebiet der musikalischen Ausbildung sowie als Jurymitglied vieler Wettbewerbe und für ihre zahlreichen Hilfsprojekte in Chile zu Gunsten von Ausbildungsstätten für Jugendliche, Wohnstätten für straffällig gewordene Jugendliche und Ausbildungsstipendien.

Seit 1986 leitet Maria Kliegel eine Meisterklasse an der Musikhochschule Köln. Sie spielt das legendäre Stradivari-Violoncello "ex Gendron" aus dem Jahre 1693, welches über 30 Jahre im Besitz von Maurice Gendron war. Dieses Instrument wurde ihr von der Stiftung für Kunst und Kultur NRW zur Verfügung gestellt.


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Diskographie
Maria Kliegel ,Violoncello

Harald Banter
Phädra · Märchenbilder · Prolog 2000 · Rhapsodisches Intermezzo · Tod des Aktaeon
Beate Berthold, Klavier
Maria Kliegel, Violoncello
Nordwestdeutsche Philharmonie
Dirigent Michail Jurowski
MP 8.223860

Ludwig van Beethoven
Tripelkonzert C-dur op. 56
Konzert für Violine D-dur op. 61
(Klavierversion op. 61a)
Dong-Suk Kang, Violine
Maria Kliegel, Violoncello
Jenö Jando, Klavier
Nicolaus Esterházy Sinfonia
Leitung Béla Drahos
NX 8.554288

Johannes Brahms
Doppelkonzert für Violine, Violoncello und Orchester op. 102
Robert Schumann
Konzert für Violoncello und Orchester a-moll op. 129
Ilya Kaler, Violine
Maria Kliegel, Violoncello
Nationales Symphonieorchester Irland
Dirigent Andrew Constantine
NX 8.550938
(Editor's Choice, Gramophone 10/95)

Johannes Brahms
Sonaten für Violoncello und Klavier
Nr. 1 e-moll op. 38 und
Nr. 2 F-Dur op. 99
Sonate für Violine und Klavier (Bearb.)
Kristin Merscher, Klavier
Maria Kliegel, Violoncello
NX 8.550656

Frédéric Chopin
Sonate für Violoncello und
Klavier g-moll op. 65
Polonaise brillante C-dur op. 3 · Grand Duo concertant über Themen aus Robert le diable u.a.
Bernd Glemser, Klavier
Maria Kliegel, Violoncello
NX 8.553139

Jörg Demus
Sonate poétique für Violoncello u. Klavier g-moll op. 8 "Amour" für Violoncello und Klavier op. 21
Sonata c-moll für Violoncello und Klavier op. 35
Nuit d'étoiles für Violoncello und Klavier op. 14
Jörg Demus, Klavier
Maria Kliegel, Violoncello
MP 8.225036

Ernst von Dohnányi
Konzertstück für Violoncello und Orchester D-dur op. 12
Sonate für Violoncello und Klavier
b-moll op. 8
Ruralia Hungarica für Violoncello und Klavier op. 32d
Jenö Jandó, Klavier
Maria Kliegel, Violoncello
Nicolaus Esterházy Sinfonia
Dirigent Michael Halász
NX 8.554468

Edward Elgar

Konzert für Violoncello und Orchester e-moll op. 85
Antonin Dvorák
Konzert für Violoncello und Orchester h-moll op. 104
Royal Philharmonic Orchestra
Maria Kliegel, Violoncello
Dirigent Michael Halász
NX 8.550503

Sofia Gubaidulina

Sieben Worte für Violoncello, Bayan und Streicher
In croce für Bayan und Violoncello Silenzio für Bayan, Violine und Violoncello
Elsbeth Moser, Bayan
Kathrin Rabus, Violine
Maria Kliegel, Violoncello
Camerata Transsylvanica
Leitung György Selmeczi
NX 8.553557

Joseph Haydn
Konzert in C-dur Cb Hob. VIIb:1
Konzert in D-dur Cb Hob. VIIb:2
Konzert in D-dur Cb Hob. VIIb:4
Maria Kliegel, Violoncello
Kölner Kammerorchester
Dirigent Helmut Müller-Brühl
NX 8.555041
NX 8.551059 (nur für Deutschland)


Zoltán Kodály

Drei Choralvorspiele für Violoncello und Klavier
Sonate für Violoncello solo op. 8
Sonate für Violoncello und
Klavier op. 4
Jenö Jandó, Klavier
Maria Kliegel, Violoncello
NX 8.553160



 
Zoltán Kodály
Präludium und Fuge (Bach, bearb. Kodály) für Violoncello und Klavier Sonatina für Violoncello und Klavier Adagio für Violoncello und Klavier Capriccio für Violoncello solo Ungarisches Rondo für Violoncello und Klavier
Duo op. 7 für Violine und Violoncello
Jenö Jandó, Klavier
William Preucil, Violine
Maria Kliegel, Violoncello
NX 8.554039

Edouard Lalo

Konzert für Violoncello und
Orchester d-moll
Chants russe Sonate
Bernd Glemser, Klavier
Maria Kliegel, Violoncello
Nicolaus Esterházy Sinfonia
Dirigent Michael Halász
NX 8.554469

Felix Mendelssohn

Sonaten für Violoncello und Klavier
Nr. 1 B-dur op. 45 · Nr. 2 D-dur op. 58
Variations concertantes op. 17
Lied ohne Worte D-dur op. 109
Kristin Merscher, Klavier
Maria Kliegel, Violoncello
NX 8.550655

Camille Saint-Saëns
Konzerte für Violoncello und Orchester Nr. 1 a-moll und Nr. 2 d-moll
Suite op. 16 · Allegro appassionato b-moll op. 43
Der Schwan (Adagio) vom Karneval der Tiere
Maria Kliegel, Violoncello
Bournemouth Sinfonietta
Jean-François Monnard
NX 8.553039
SCALA 01/2000:Top 50 Konzerte

Alfred Schnittke

Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 1
Stille Musik
Sonate für Violoncello und Klavier
Maria Kliegel, Violoncello
Raimund Havenith, Klavier
Saarbrücken Radio Symphony Orchestra
Dirigent Gerhard Markson
NX 8.554465
(Fono-Forum CD des Monats Juni 1991)

Dimitri Schostakowitsch
Konzerte für Violoncello und Orchester Nr. 1
Es-dur op. 107 · Nr. 2 G-dur op. 126
Maria Kliegel, Violoncello
Nationales Rundfunksymphonieorchester Kattowitz
Dirigent Antoni Wit
NX 8.550813

Franz Schubert
Arpeggione Sonata D. 821
Robert Schumann
Fanatsiestücke · Stücke im Volkston
Adagio und Allegro
Kristin Merscher, Klavier
Maria Kliegel, Violoncello
NX 8.550654
(Stereo: CD des Monats Juli '93)

John Tavener

The Protecting Veil · In Alium
Maria Kliegel, Violoncello
Eileen Hulse, Sopran
Ulster Orchestra
Dirigent Takuo Yuasa
NX 8.554388

Peter Iljitsch Tschaikowsky
Rokoko-Variationen op. 33 · Pezzo capriccioso op. 62 ·
Nocturne op. 19 Nr. 4
Max Bruch
Kol Nidrei op. 47
Ernest Bloch
Schelomo
Maria Kliegel, Violoncello
Nationales Symphonieorchester Irland
Dirigent Gerhard Markson
NX 8.550519

Wilhelm Kaiser-Lindemann

Hommage à Nelson M.
Stephan Froleyks, Percussion
Maria Kliegel, Violoncello
NX 8.554485

LE GRAND TANGO

Tänze von Huguety Tagell · Gaspar Cassadó · Manuel de Falla · Sergej Rachmaninoff · David Popper · Peter Tschaikowsky · Astor Piazzolla
Bernd Glemser, Klavier
Maria Kliegel, Violoncello
NX 8.550785

VIRTUOSE CELLO ENCORES

Maurice Ravel, Enrique Granados, Franz Schubert, Claude Debussy, George Gershwin, Jacques Offenbach, Sergej Rachmaninoff, Dmitri Schostakowitsch, Johann Sebastian Bach, Gaspar Cassadó, David Popper, Henri Vieuxtemps, Siegfried Barchet, Jean Baptiste Senaillé
Raimund Havenith, Klavier
Maria Kliegel, Violoncello
MP 8.223403


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Allenthalben höchstes Lob:
Maria Kliegel


...es war ein brillantes musikalisches Feuerwerk ... Maria Kliegel ist die beste Cellistin, die ich seit Jacqueline du Pré gehört habe.


Mstislaw Rostropowitsch

...Frau Kliegel ist ein seltenes Talent, die unter den besten Cellisten unserer Zeit die höchste Anerkennung verdient - wie es auch ein großes Privileg ist, ihre bestechend ehrlicheInterpretation der Musik zu hören.


Pierre Fournier

...Frau Kliegel ist eine Künstlerin hohen Kalibers und ich erwarte, daß sie einen bedeutenden Platz unter den Cello-Virtuosen einnehmen wird.


Janos Starker

...Maria Kliegel ist eine der talentiertesten Cellisten, die ich gehört
habe. Ihre Technik ist hervorragend und ihre tiefe Musikalität ist von einem hohen Grad - die Kommunikation mit dem Publikum ist die eines großen Interpreten.


Franco Gulli




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Konzertdirektion Russ
Frau Michaela Russ-Grüber
Charlottenplatz 17
70173 Stuttgart

Telefon: 0711-163 53 26
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