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Künstler
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Ákos
Hernádi
Klavier |
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Éljen
a magyar
Wiederum zwei Jahre später wurde Hérnadi in Tibor Wehners Klavierklasse an der Franz Liszt-Akademie aufgenommen. Neben Wehner waren György Nádor, Ferenc Rados, György Kurtág und Lászlo Dobszay seine Lehrer. Großen Einfluß auf die pianistische Ausbildung hatten zudem die "fortgeschritteneren" Studenten: Zoltán Kocsis, Dezs Ránki, András Schiff und Je Jando. Es war an der Tagesordnung, daß diese Künstler einfach in die Überäume kamen und spielten - was für die Schüler von außerordentlich motivierender Wirkung war. Mit 19 Jahren erhielt Ákos Hernádi ein Dittá Pásztory-Stipendium, das besonderen musikalischen Begabungen zugesprochen wurde. Als 20jähriger erspielte er sich in Barcelona den Dritten Preis beim Internationalen Klavierwettbewerb Maria Canals, und als 21jähriger absolvierte er seine Examina als Konzertpianist und Klavierpädagoge mit Auszeichnung. Im nächsten Jahr war er bereits Assistent seines ehemaligen Lehrers György Nádor. Während seiner siebenjährigen Unterrichtstätigkeit an der Akademie beteiligte er sich an einigen der renommiertesten |
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internationalen Wettbewerbe (Vercelli-Viotti, Leeds und UFAM Paris), wo er jeweils zu den Preisträgern gehörte. Er gründete das Hernádi-Trio und fand zudem die Zeit zu zahlreichen Konzertreisen, die ihn vor allem nach Deutschland, Frankreich und Italien führten. Seit 1986 lebt Hernádi in Deutschland, wo er regelmäßige Konzerte gibt. Dazu kommen zahlreiche Rundfunkaufnahmen als Solist und Kammermusiker. Im Jahre 1994 begann die Zusammenarbeit mit der Antes Edition der Bühler Tonträgerfirma Bella Musica. Unter anderem entstand ein Album mit Solowerken von Zoltán Kodály, das in der schweizerischen Fachzeitschrift Musik und Theater als "Entdeckung des Monats" gefeiert wurde. Gleichermaßen großen Anklang fand seine Einspielung der Choralfantasien von Johann Sebastian Bach in der Klavierübertragung von Ferruccio Busoni: "Das, was er hier als Visitenkarte abliefert, reicht aus, ihn auf eine Stufe mit den besten Spielern dieser Transkriptionen zu stellen" (Piano News). Ákos Hernádi ist ein gern gesehener Gast bei Festspielen wie dem Romaeuropa Festival, dem Festival du Normandie, dem Budapester Frühling oder dem Festival von Pécs. Als Konzertsolist musiziert er unter anderem mit dem Staatlichen Ungarischen Symphonieorchester, dem SWR-Orchester, den Budapester Philharmonikern und dem Symphonieorchester Pécs. Zu seinen Kammermusikpartnern gehören Christian Ostertag, Martin Ostertag, Silvia Markovici, Wolfgang Güttler, Vilmas Szabadi, Károly Mocsári, Karl Schlechta ... Seit 1997 ist er an der Staatlichen Hochschule für Musik Trossingen als Lehrer für Kammermusik mit Klavier tätig. Zudem gibt er immer wieder Meisterkurse für Klavier und Kammermusik mit Klavier. |
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Klavier solo Johann
Sebastian Bach-Ferruccio Busoni Zoltán
Kodály (1882 - 1967)
DUOS
FÜR KLARINETTE UND KLAVIER Béla
Bartók (1881-1945)
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... eine nicht alltägliche Annäherung an Ungarns zweitgrößten Komponisten, die nach einiger Zeit sogar "süchtig" machen kann. (Stereoplay, zu Zoltán Kodály BM-CD 31.9044) Der Musiker, der weiß, mit welchen Schwierigkeiten [Bartóks] "Kontraste" gespickt ist, wird die souveräne Darbietung zu würdigen wissen. Fast überflüssig zu sagen, daß das hier vorgegebene Qualitätsniveau durchgehend beibehalten wird. (rohrblatt, zu BM-CD 31.9057) ... Damit stehen pianistische Klangwelt und die Kunst der Bearbeitung im Vordergrund. Hernádi meistert die rauschend dahinfliegenden Paraphrasen scheinbar mühelos und mit virtuoser Eleganz. (crescendo - Das KlassikMagazin, zu Bach/Busoni BM-CD 31.9137) ... Hernádi
findet bestens zu dem Tenor, den die Choralvorspiele für Orgel
ausmachen. Geschickt ist auch der Aufnahmeort gewählt: dem halligen
Klang nach muss es sich um eine Kirche handeln. So entsteht der Eindruck,
als sei die Orgel am richtigen Ort nur duch das Klavier ersetzt worden.
Hernádi ist ein grandioser Techniker: In dem Laufwerk in "Nun
freut Euch, lieben Christen g'mein" ist er kaum an Schnelligkeit
und gleichzeitiger Genauigkeit zu überbieten. Und so geht es fort.
Auch die tief empfindsamen Choralvorspiele wie "Ich ruf' zu dir,
Herr Jesu Christ" sind faszinierend in ihrer interpretatorischen
Tiefe. Was Vater und Sohn Ostertag gemeinsam mit Hernádi bei Claude Debussys Klaviertrio boten, war ... zweifellos die interpretatorische Höchstleistung des Programms. (Badische Zeitung, 24. Juni 1997, zu einer Kammermusikmatinee des SWR Freiburg)
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