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Künstler
Oliver Colbentson

Violine

Biographie
Portrait

Diskographie
Rezensionen



Biographie


Oliver Colbentson stammt aus Chicago, wo er zunächst von seinem Vater und dann von Leon Sametini unterrichtet wurde. Der Sieg in einem großen nationalen Wettbewerb ermöglichte ihm einen ersten konzertanten Auftritt in der berühmten Orchestra Hall von Chicago. Unmittelbar danach folgten weitere Konzerte in verschiedenen Staaten der USA.

Weitere Studien bei dem bekannten Pädagogen Diran Alexanian in New York und später bei Ivan Galamian schlossen sich an. Im Alter von 21 Jahren machte Oliver Colbentson sein Debüt in der Times Hall, New York.

Von 1954 bis 1958 war Oliver Colbentson Konzertmeister an der Metropolitan Opera, New York. Während dieser Zeit kam er jeden Sommer nach Europa und spielte Konzerte und Rundfunkaufnahmen in Deutschland, Holland, Skandinavien, England, Frankreich, Italien, Österreich und der Schweiz.

Heute lebt Oliver Colbentson als konzertierender Geiger und Pädagoge in Deutschland, und ist seit 1962 Dozent am Meistersinger-Konservatorium Nürnberg, jetzt Musikhochschule Nürnberg-Augsburg.

Er hat mittlerweile weit über 1.000 Konzerte in 28 Ländern der Welt gegeben, alle großen Konzertsäle in Europa und den USA eingeschlossen. Die Pressestimmen sprechen für sich: “A major musician... extraordinary artist” schreibt die New York Herald Tribune. Die London Times sieht in seinem Spiel “... intense conviction that marked each of his interpretations ... an exhilarating adventure” und die Frankfurter Neue Presse formuliert “Colbentson vermag gleichermaßen bezaubernd, innig, kühl verhalten, wie auch tongewaltig und mitreißend expressiv zu spielen”.

Eine Vielzahl von Schallplatten und CD-Aufnahmen wurden bei den Labels Musical Masterpiece, MGM, Colosseum, Ampex, Concert Hall und Viennasound veröffentlicht.

Oliver Colbentson spielt eine Geige von J. B. Guadagnini, gebaut 1783 in Turin.



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Diskographie
Oliver Colbentson , Violine

Ludwig van Beethoven
Violinsonate Nr.9 in A-dur op.47
Kreutzer-Sonate
Johannes Brahms
Violinsonate Nr. 2 in A-dur op.100
Scherzo in c-moll aus der F-A-E-Sonate
Oliver Colbentson, Violine
Erich Appel, Klavier
VRC-KCD-1712

Ludwig van Beethoven
Violinsonate Nr. 5 in F-dur op.24
Frühlingssonate
César Franck
Violinsonate A-dur
Oliver Colbentson, Violine
Erich Appel, Klavier
VRC-KCD-1717

Ludwig van Beethoven
Sonate Nr. 8 in G-dur op. 30,3
Sonate Nr. 1 in D-dur op. 12,1
Franz Schubert
Sonate (Duo) in A-dur op. 162
Oliver Colbentson, Violine
Annie Gicquel, Klavier
VRC-KCD-1716

Ernst Bloch
Sonate Nr. 1
Ferruccio Busoni
Sonate Nr. 2 in e-moll op.36a
Charles Ives
Sonate Nr. 4
Children’s Day at the Camp Meeting
Oliver Colbentson, Violine
Erich Appel, Klavier
VRC-KCD-1706

Ernst von Dohnányi
Sonate op. 21 in cis-moll
Frederick Delius
Sonate Nr. 2 (aus C)
Edward William Elgar
Sonate op. 82 (aus e)
Darius Milhaud
Violinsonate
Oliver Colbentson, Violine
Erich Appel, Klavier
VRC-KCD-1703

 


 

Georges Enesco
Sonate Nr. 3 in a-moll op.25
(im rumänischen Volksstil)
Maurice Ravel
Tzigane Konzert-Rhapsodie
Claude Debussy
Sonate in g-moll für Violine und Klavier
Ernest Chausson
Poéme op. 25 für Violine und Klavier
Oliver Colbentson, Violine
Erich Appel, Klavier
VRC-KCD-1704

Edvard Grieg
Zum 150. Geburtstag von Edvard Grieg
Violinsonaten op. 13 in G-dur, op. 8 in
F-dur und op. 45 in c-moll
Oliver Colbentson, Violine
Erich Appel, Klavier
VRC-KCD-1705

Wolfgang Amadeus Mozart
Berühmte Violinsonaten
Sonate in B-dur KV 378
Sonate in F-dur KV 377
Sonate in G-dur / g-moll KV 379
Sonate in B-dur KV 454
Oliver Colbentson, Violine
Erich Appel, Klavier
VRC-KCD-1702

ENCORES für Violine und Klavier
Melodien von Anton Dvorák, Ferdinand Ries, Fritz Kreisler, Maurice Ravel, Manuel de Falla,Karol Szymanowski, Moritz Moszkowski, Gaetano Pugnani & Peter Tschaikowsky
Oliver Colbentson, Violine
Erich Appel, Klavier
VRC-KCD-1711


In Vorbereitung

Johann Sebastian Bach
VRC-KCD-

(Vertrieb: Media-Arte, Nürnberg)


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Rezensionen
Oliver Colbentson, Violine


“Aussergewöhnlicher Erfolg für Oliver Colbentson” – Der sympathische Künstler beherrscht sein Instrument mit technischer Perfektion. Doch überlagert diese Technik bei Colbentson nicht die persönliche künstlerische Ausstrahlung...
Augsburger Allgemeine

“Ein brillanter Solist” – Man steht vor einer prachtvollen Paarung von Intelligenz – Einsicht in die Komposition bis ins kleinste Detail – und einer dem Stil und Werk angemessenen Vitalität. Ohne Pomp, schlicht von Motiv zu Motiv aufgebaut, dennoch zu großem Block verschmelzend und sich steigernd, erwuchs in brillant sauberem ausdrucksvollen Ton das Werk, jede technische Schwierigkeit ehrlich und durchsichtig gemeistert, maßvoll in der Dynamik und doch mit Kontrasten wohl pointiert und mit großer innerer Kraft voranstürmend ... Deshalb bleibt der Genuß so ehrlich, rein und stark.
Neue Rhein-Zeitung

Colbentson vermag gleichermaßen bezaubernd, innig, kühl verhalten, wie auch tongewaltig und mitreißend expressiv zu spielen. Wunderbar auch, mit welcher Eleganz er die technischen Schwierigkeiten, die in rasenden Oktavgängen, Doppelgriffpassagen und halsbrecherischen Pizzikati der linken Hand den äußersten Grad erreichen, meisterte.
Frankfurter Neue Presse

“Ein begnadeter Geiger” – Es ist ein beglückendes, allerdings auch seltenes Erlebnis künstlerischer Darbietung, wenn dem ersten Bogenstrich gleich jenes Fluidum der Faszination entströmt, das den Hörer sofort in den Bann schlägt und nicht mehr daraus entläßt bis zum letzten Ton ... Nicht nur, daß hier ein Geiger stand, der sein Instrument mit virtuoser Souveränität beherrschte, hier verband sich mit einer fast unbegrenzten technischen Perfektion Sensibilität und Leidenschaftlichkeit.
Südwestpresse

Dies Konzert ist wert, in der Erinnerung festgehalten zu werden ... und so leicht kann man hier nicht Lobes genug sagen. ... Die im Gedankenfluß der Werke nötigen Ritardandi, die winzigen Atempausen vor einer neuen Figur, das stürmisch dahinjagende Tempo der Schlußsätze, die versonnene Nachdenklichkeit der träumerisch singenden Mittelsätze: Es kam alles in einfühlender Vollkommenheit heraus ... solche Virtuosität erlebt man nicht allzu oft.
Wiesbadener Kurier

Damit wurden den zahlreichen Zuhörern musikalische Kostbarkeiten in einer Meisterschaft geboten, wie man sie in solcher Schönheit und Vollendung selten erlebt. Beide Künstler legten an diesem Abend ein überzeugendes, ja überwältigendes Bekenntnis zu den unvergänglichen Werten der Hochromantik ab.
Rheinische Post

“... A MAJOR MUSICIAN”
“... EXTRAORDINARY ARTIST”
Virgil Thomson, New York Herald Tribune

Brilliant – one of the finest violinists to turn up this season. Accent on polish and high craftsmanship througout. Suavity, precision, power in reserve ... sense of refined beauty unreeled like a lifeline of style.
New York World Telegram and Sun

Brilliant technique ... played with great fire.
Der Abend, Vienna

It is not so very often that one hears so thouroughly clean violin playing. Both his lefthand technique and bowing had a solidity which it was a pleasure to hear ... genuine and healthy musicality.
Morgenbladet, Oslo

Oliver Colbentson is a masterful player.
Daily Mail, London

“Colbentsons violin recital one of the season’s best” – That much abused word, virtuosity, can be applied not merely to the mechanical aspects of his performance, but to the more important qualities of address, taste, and spirit ... deep musical understanding.
D.C. Times Herald, Washington D.C.

“Oliver Colbentson violist van klasse” – His art ‘stands for itself’, it knows neither hesitation nor doubt and proves to be completely honest and clear in subject and spirit ... intense as well as lyrical, passion as well as pure sentiment, and in totality discloses an image of a violinist with great ability and persuasive power to match.
De Telegraaf, Amsterdam

An unerring sense of style, taste and scrupulous musicianship. Impeccable phrasing.
Musical America

It was a joy to hear, as one does very rarely, a perfect style of violin playing.
Dimitri Mitropoulos

“Concerts enrapture audiences” – His playing was technically so excellent that he deserves to be ranked among the very top violinists performing anywhere today.
The Saigon Post, Saigon

... intense conviction that marked each of his interpretations ... an exhilarating adventure.
London Times

... a highly gifted violinist, a fine warm blooded, serious artist of top class, and in the truly great tradition ... great dynamic force, both warmth and intensity ... with breadth and drive such as is seldom heard ... a thouroughly magnificent interpretation, genuinely felt and wonderfully projected.
Dagbladet, Oslo

Excellent tone, perfect technique and warm musicality. Great enthusiasm and great gifts.
Zino Francescatti

Singular faculty for making the music he performed come alive. Strength and personality ... his tone colored with intensity. Pungency of style and sensitivity.
New York Post


 

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