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KlangZeitFestival Münster 2010   Dezember 2009/Januar 2010

 

Prinzipalmarkt Münster, Foto: Presseamt - Angelika Klauser


KlangZeitFestival »Stadtklänge«
31. Januar bis 14. Februar 2010, Münster

Am 31. Januar 2010 beginnt das KlangZeitFestival 2010 in Münster unter dem vieldeutig-eindeutigen Motto »Stadtklänge«, womit wir uns auf Reisen in die glänzenden Traditionen der großen Musikstädte freuen können: Leipzig, Berlin, Wien, London und Paris stehen unter anderem auf dem Fahrplan, allesamt Metropolen, die mit den Namen und Werken der größten Komponisten, mit skandalösen Watschenkonzerten, feurigen Richtungsstreitigkeiten, mit überragenden Solisten, Orchestern, Dirigenten und historischen Triumphen verbunden sind.

Gleich der Auftakt ist dementsprechend ein weithin leuchtender Glanzpunkt: Die Städtischen Bühnen Münster eröffnen die »Stadtklänge« mit der Großstadtoper »Lulu« von Alban Berg, in der die Lebensbahn einer verruchten Kindfrau durch ihre immer größere Schieflage bei »Jack the Ripper« und seinem Chirurgenbesteck in London endet.

Einen Kompositionsauftrag hat die GNM (Gesellschaft für Neue Musik Münster) an Helmut Oehring vergeben, der die Münsteraner Stadtklänge in eine Orchestersuite setzt.
Die Uraufführung des Werkes liegt in den Händen des Sinfonieorchesters Münster unter Leitung von Fabrizio Ventura.

Sinfonieorchester Münster, Foto: Andreas Denhoff


Auch das Modern Art Sextett, das aus den Niederlanden kommende Ensemble Bakin Zub des kroatischen Komponisten Marko Ciciliani, sowie das TIMF-Ensemble (Tongyeong International Music Festival) verstärkt durch traditionelle koreanische Instrumente, bringen ihre individuellen »Stadtklänge« mit.

Jeanne of the Dark - Marko Ciciliani

Das Ensemble Hörsinn stellt mit Maurizio Kagels berühmter »Kantrimiusik« die ländliche Gegenthese, während im Programm von Clemens Rave und dem Leipziger Wolfgang Heisig, handgemachte wie maschinelle Klaviermusik des Futurismus dargeboten wird.

Ensemble Hörsinn

Dazu kommen mehrere Portraits in klingendem Ton. Zunächst wird sich der Wiener Elektronik-Komponist Karlheinz Essl vorstellen, dann erfährt man Näheres über den englischen Komponisten und Tuba-Spieler Melvyn Poore, und endlich präsentiert sich bei dem diesjährigen KlangZeitFestival der Amerikaner Alvin Curran, auf den wir alle zu recht besonders neugierig sind: »Demokratisch, respektlos und experimentierfreudig« sei dieser inzwischen über siebzigjährige Mann aus den USA.

Veranstalter: GNM-Münster in Zusammenarbeit mit Städtische Bühnen Münster, Sinfonieorchester Münster, Kulturamt Münster, Musikhochschule Münster und cuba-cultur Münster
Gefördert durch: Stadt Münster, Kunststiftung NRW, NRW Kultursekretariat Wuppertal, Ministerpräsident des Landes NRW
Start des Kartenvorverkaufs: 15. Dezember 2009 - Theaterkasse Münster und angeschlossene VVK-Stellen

Weitere Informationen & Programm:
www.klangzeit-muenster.de




 


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