Auf die Bühne hat es den russischen Dirigenten Andrey Boreyko schon im
Kleinkindalter gezogen: Als er sich eines Tages auf der Suche nach
seiner Mutter, die eben eine Vorstellung von Tschaikowskys Schwanensee tanzte, gänzlich unerwartet ins Geschehen mengte, konnte er zum ersten
Male einem großen Publikum emotionale Reaktionen abringen ...
Das erste Entsetzen über den ungeplanten Auftritt ist längst weltweiter
Begeisterung gewichen: Ob Andrey Boreyko in Chicago, Berlin, Leipzig
oder London den Taktstock hebt, kann er sicher sein, daß die
Musikfreunde seiner Sicht der Dinge mit großem Enthusiasmus folgen.
Denn er gehört zu denen, die die Werke atmen lassen, und diese
Fähigkeit macht den weltweit gefragten Russen selbstverständlich auch
zu einem großen Begleiter, wie beispielsweise bei der festlichen
ECHO-Klassik-Verleihung im Oktober des vergangenen Jahres bei der
ZDF-Gala zu hören war.
Und wie man im März bei der großen Deutschlandtournee wird hören
können, die Boreyko mit „seinem« Berner Symphonieorchester unternimmt.
Zwei Solisten, der Geiger Linus Roth und der Pianist Konstantin Lifschitz , stehen
dabei wiederholte Male im Zentrum des konzertanten Geschehens (jener
mit Beethovens Opus 61, dieser im Wechsel mit Ravels quirliger
Kostbarkeit in G-dur und mit Beethovens drittem Konzert), und auch das
eigentlich symphonische Programm ist bunt wie Strawinskys Feuervogel,
der in Gestalt seiner ersten Suite am 22. März 2009 in Dortmund seine
Schwingen ausbreiten wird.
Ausführliche Informationen: www.bsorchester.ch
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Sämtliche Konzerttermine
22.3. Dortmund, Konzerthaus
(mit deutscher Erstaufführung)
23.3. Düsseldorf, Tonhalle
25.3. Ulm, Congress Centrum
26.3. Stuttgart, Liederhalle *
27.3. Heilbronn, KKZ Harmonie *
28.3. Wiesbaden, Kurhaus
29.3. Aachen, Eurogress
Solisten: Konstantin Lifschitz, Klavier
[ist kurzfristig für den erkrankten Fazil Say eingesprungen]
& Linus Roth, Violine *
Berner Symphonieorchester
Leitung Andrey Boreyko
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Boreyko atmet eben nicht nur, er tanzt auch: In fast allen Konzerten bildet die Suite aus Peter Tschaikowskys Dornröschen den Schlußpunkt
der Ereignisse, die durch die Deutschlandpremiere eines neuen
Orchesterstücks noch turbulenter werden – durch das einsätzige,
»prozesshafte Naturschauspiel« (Der Bund) mit Namen Taranis, das der
Schweizer Komponist Fabian Müller dem Chefdirigenten des Berner
Symphonieorchesters gewidmet hat.
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