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Andrey Boreyko & das Berner Symphonieorchester   Februar / März 2009

 

Andrey Boreyko, Fotograph (c) Christoph Rüttger


Andrey Boreyko, Fazil Say, Linus Roth
& das Berner Symphonieorchester auf Tour

Auf die Bühne hat es den russischen Dirigenten Andrey Boreyko schon im Kleinkindalter gezogen: Als er sich eines Tages auf der Suche nach seiner Mutter, die eben eine Vorstellung von Tschaikowskys Schwanensee tanzte, gänzlich unerwartet ins Geschehen mengte, konnte er zum ersten Male einem großen Publikum emotionale Reaktionen abringen ...

Das erste Entsetzen über den ungeplanten Auftritt ist längst weltweiter Begeisterung gewichen: Ob Andrey Boreyko in Chicago, Berlin, Leipzig oder London den Taktstock hebt, kann er sicher sein, daß die Musikfreunde seiner Sicht der Dinge mit großem Enthusiasmus folgen. Denn er gehört zu denen, die die Werke atmen lassen, und diese Fähigkeit macht den weltweit gefragten Russen selbstverständlich auch zu einem großen Begleiter, wie beispielsweise bei der festlichen ECHO-Klassik-Verleihung im Oktober des vergangenen Jahres bei der ZDF-Gala zu hören war.

Und wie man im März bei der großen Deutschlandtournee wird hören können, die Boreyko mit „seinem« Berner Symphonieorchester unternimmt. Zwei Solisten, der Geiger Linus Roth und der Pianist Konstantin Lifschitz , stehen dabei wiederholte Male im Zentrum des konzertanten Geschehens (jener mit Beethovens Opus 61, dieser im Wechsel mit Ravels quirliger Kostbarkeit in G-dur und mit Beethovens drittem Konzert), und auch das eigentlich symphonische Programm ist bunt wie Strawinskys Feuervogel, der in Gestalt seiner ersten Suite am 22. März 2009 in Dortmund seine Schwingen ausbreiten wird.


Ausführliche Informationen: www.bsorchester.ch





Sämtliche Konzerttermine

22.3. Dortmund, Konzerthaus
(mit deutscher Erstaufführung)
23.3. Düsseldorf, Tonhalle
25.3. Ulm, Congress Centrum
26.3. Stuttgart, Liederhalle *
27.3. Heilbronn, KKZ Harmonie *
28.3. Wiesbaden, Kurhaus
29.3. Aachen, Eurogress

Solisten:
Konstantin Lifschitz, Klavier
[ist kurzfristig für den erkrankten Fazil Say eingesprungen]
& Linus Roth, Violine *
Berner Symphonieorchester
Leitung Andrey Boreyko

Boreyko atmet eben nicht nur, er tanzt auch: In fast allen Konzerten bildet die Suite aus Peter Tschaikowskys Dornröschen den Schlußpunkt der Ereignisse, die durch die Deutschlandpremiere eines neuen Orchesterstücks noch turbulenter werden – durch das einsätzige, »prozesshafte Naturschauspiel« (Der Bund) mit Namen Taranis, das der Schweizer Komponist Fabian Müller dem Chefdirigenten des Berner Symphonieorchesters gewidmet hat.



Linus Roth, Foto wildundleise.de




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