Das spanische Cuenca ist eine alte Römerstadt, die im 12. Jahrhundert Schauplatz der Auseinandersetzung zwischen König Alfons dem VIII. und den Mauren war. Sie liegt zwischen Madrid und Valencia auf einem Felsplateau malerisch zwischen zwei Schluchten. Berühmt geworden sind ihre Hängenden Häuser in der Altstadt, die zum Unesco Kulturerbe gehören.
Hier werden am 19. März 2008 die Bremer Philharmoniker die spanische Erstaufführung von Lera Auerbachs Russischem Requiem geben. Im Rahmen des Musikfestes Bremen 2007 hatte das Bremer Traditionsorchester das großangelegte Werk bereits aus der Taufe gehoben. Und nun steht der neue Generalmusikdirektor Markus Poschner am Pult, wenn die Bremer Philharmoniker unterstützt vom Lettischen Staatschor ›Latvija‹ und dem Estonian National Opera Boys' Choir das umfassende Werk beim viertältesten Festival Spaniens, der »Woche der Geistlichen Musik« in Cuenca, präsentieren.
Mit Glockenklang eröffnet die junge Komponistin aus Tscheljabinsk am Ural das Requiem, in dem sie sich mit den verschiedenen russischen Regimen auseinandersetzt: Liturgien, Gebete und Texte unter anderem von Puschkin, Lermontow, Pasternak und Blok beschreiben den langen und variantenreichen Leidensweg eines Volkes ...
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»Lera Auerbach«
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Die Komponistin Lera Auerbach, die 1973 am Rande Sibiriens geboren wurde, macht international mit einem selbstbewussten Stil von sich reden, der sich elegant von Sergej Rachmaninoff und Sergej Prokofieff über Sofia Gubaidulina herleitet. Ihre Musik, so sagt die Künstlerin, schreibe sie auf dem Boden der Tradition, was für sie aber nicht bedeute, dass man Tonalität sich nicht auch für neue Ideen nutzen ließe.
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Fotomaterial zum Herunterladen:
Bitte geben Sie bei dem Foto von Lera Auerbach (c) F. Reinhold an.
Bremer Philharmoniker 2007/8
Markus Poschner
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