Der
neue Generalmusikdirektor der Bremer Philharmoniker, Markus Poschner,
ist fasziniert von der Musizierlust und Offenheit »seines«
neuen Orchesters, weshalb er auch die Bundeshauptstadt an der
Spree mit der rührigen Hansestadt an der Weser vertauscht
hat:
»Ich will begeistern, ich will herausfordern und ich
glaube, daß ich das mit diesem Ensemble umsetzen kann. Über
180 Jahre Philharmonische Gesellschaft Bremen und Bremer Philharmoniker,
das ist eine Geschichte vieler Erst- und Uraufführungen,
in der die Namen Ludwig van Beethoven, Johannes Brahms und Richard
Strauss immer wieder auftauchen, und deshalb wird hier immer wieder
ein Schwerpunkt liegen, um den Kontraste und Spannungen aufgebaut
werden sollen«.
So
betrachtet Poschner denn auch das Saisonprogrammbuch für
2007/08 mit funkelndem Blick. Es sei dies der beste »Wasserstandsanzeiger«
für die Qualität der Bremer Philharmoniker, wie sich
allein aus der Zahl der internationalen Künstler ablesen
ließe, die sich in der kommenden Spielzeit die Ehre geben:
Zwei der zwölf Philharmonischen Doppelkonzerte wird der britische
Dirigent Christopher Hogwood bestreiten, Geiger wie Frank Peter
Zimmermann, Gilles Apap und Midori, dazu der herausragende deutsche
Cellist Alban Gerhardt und die junge lettische Organistin Iveta
Apkalna freuen sich allesamt auf das Musizieren mit dem Bremer
Traditionsorchester.
Gleich
zwei Uraufführungen werden die Bremer Philharmoniker in der
kommenden Saison geben: Beim Musikfest wird das »Russische Requiem«
von Lera Auerbach aus der Taufe gehoben, und als zweites Resultat
des »Bremer Zyklus«, der eben erst die sensationelle
Premiere des neuen Orchesterstücks »Das Rauschende der Farbe«
von Sir Peter Maxwell Davies gezeitigt hat, spielt Radovan Vlatkovic
das Hornkonzert von Krzysztof Penderecki, der seine Uraufführung
selbstverständlich in eigener Person leiten wird.
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Überdies
gibt es zwei besondere Projekte der Bremer Philharmoniker mit
dem Bremer Theater: Die konzertante Aufführung des »Fidelio«
von Ludwig van Beethoven mit Maximilian Schell als Sprecher
und eine Open Air-Vorstellung des »Fliegenden Holländer« von Richard Wagner. Im Opernhaus dirigiert Markus Poschner ferner
Giuseppe Verdis »Nabucco« (Premiere am 13. Oktober 2007) und Gioacchino
Rossinis »Cenerentola« (Premiere am 12. April 2008).
Das
aktuelle Programmbuch können Sie direkt bei dem Besucherservice
der Bremer Philharmoniker bestellen. Entweder telefonisch unter
0421 62 67 321 oder im Internet unter: www.bremerphilharmoniker.de
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KINDER
ZUM OLYMP 2007
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Der
Nachwuchs ist ein aktuelles Thema für die Bremer
Philharmoniker: Pro Spielzeit erreichen sie ein junges
Publikum, das sich nur noch fünfstellig zählen
läßt.
Bereits
drei deutschlandweite Preise hat es für das Engagement
des Orchesters gegeben, so wurde ihnen im Oktober 2005
der INVENTIO verliehen, in diesem Jahr gehört die
MUSIKWERKSTATT der Bremer Philharmoniker zu den »365
Orten im Land der Ideen« und in Berlin wurden sie
kürzlich zum Preisträger des dritten bundesweiten
Wettbewerbs KINDER ZUM OLYMP! »Schulen kooperieren
mit Kultur« gekürt, den die Kulturstiftung
der Länder in Zusammenarbeit mit der Deutsche Bank
Stiftung auslobt.
Das
Landesinstitut für Schule (LIS) und die Bremer Philharmoniker
erarbeiteten gemeinsam mit der Grundschule Grolland die
Projektwoche »Trolle und Feen« und errangen
damit unter insgesamt 800 teilnehmenden Schulen den mit
2000 Euro dotierten Preis in der Sparte Musiktheater.
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Die
Preisverleihung findet im September 2007 im Konzerthaus
Berlin durch den Bundespräsidenten und Schirmherrn
des Wettbewerbs Horst Köhler statt. |
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