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Die Bremer Philharmoniker   August / September 2006

 

Bremer Philharmoniker

 

 

Die neue Spielzeit 2006/7 

Die Bremer Philharmoniker

Nach einer ereignis und erfolgreichen Saison 2005/06, in der die Bremer Philharmoniker für ihre innovativen musikpädagogischen Projekte mit dem bundesweiten Preis Inventio ausgezeichnet wurden, in der fernerhin das Festkonzert zum 75. Geburtstag von Michail Gorbatschow stattfand und überragende Solisten wie Frank Peter Zimmermann und Sharon Kam oder internationale Dirigenten wie Susanna Mälkki und Kenneth Montgomery das Publikum begeisterten – nach einer solchen Saison wird man natürlich darauf gespannt sein dürfen, was denn nun als nächstes auf dem Plan steht.

So viel gleich vorweg: Die 182. Spielzeit der Bremer Philharmoniker wird nahtlos an die vergangene Saison anknüpfen und mit vielen neuen Überraschungen aufwarten. Unter anderem gibt es eine Inthronisation: Nach jahrelangem Schweigen wird die „Königin der Instrumente“ in der Glocke wieder ihre Stimme erheben – und das sowohl solistisch wie auch im symphonischen Kontext. Die 1928 von der berühmten Firma Sauer gebaute Orgel hat vier Manuale, 76 Register und mehr als 6.000 Pfeifen.

Ferner gestalten die Bremer Philharmoniker zum 150jährigen Jubiläum des Domchores Ein Deutsches Requiem von Johannes Brahms und daneben werden mit der Krebs-Gala sowie dem stimmungsvollen Benefiz‑Adventskonzert zwei Traditionen fortgesetzt.

Ihren Abonnenten zeigen sich die Bremer Philharmoniker wieder einmal von ihrer phil-anthropischen Seite: Wieder gibt es die philgeliebten Gourmet‑Konzerte für alle, die einen festlichen Abend mit  Kammermusik, Gourmet‑Menü und  erlesenen Weinen schätzen, und bei den stets gut frequentierten philtonsnacks können sich die Besucher der Sonntagsmatineen im Anschluß an die musikalischen Darbietungen mit den Künstlern im Hilton zum Brunch treffen.

Im Mittelpunkt der Saison stehen natürlich die zwölf Philharmonischen Konzerte. Internationale Stars der Dirigentenszene wie Christopher Hogwood, Ari Rasilainen und Hannu Lintu garantieren faszinierend schlüssige Interpretationen und Programmzusammenstellungen. Ein Wiedersehen gibt es mit Sir Peter Maxwell Davies, der gleich eine zweifache Premiere leitet: Zum einen beginnt mit seinem Erscheinen der Bremer KomponistenZyklus, für den verschiedene renommierte Komponisten neue Werke schreiben werden, und überdies wird Sir Peter am Pult der Bremer Philharmoniker eine eigene Kreation aus der Taufe heben.

Begeisternd ist auch das Defilee der Solisten: Der diesjährige Preisträger des Internationalen Géza‑Anda‑Wettbewerbs wird sich dem Bremer Publikum vorstellen; außerdem wurden die

Geigerinnen Isabelle Faust und ArabellaSteinbacher, der Cellist Truls Mørk und die Sopranistin Veronique Gens – allesamt Größen der internationalen Musikszene – von den Bremer Philharmonikern für eine abwechslungsreiche Reihe konzertanter Werke verpflichtet.

Eine besondere Erwähnung verdient schließlich Rachmaninoff pur: Unter Leitung von Antoni Wit interpretieren Lilya Zilberstein, Yuri Rozum, Nikolai Demidenko und Konstantin Scherbakov – vier in Rußland geborene Größen der Pianistenszene – an zwei Abenden sämtliche Klavierkonzerte des unverwechselbaren Spätromantikers. Seien Sie dabei!

Eine philharmonische Phacette ist der unablässige und nachdrückliche Einsatz für den Nachwuchs: Allein in der letzten Saison konnten die Bremer Philharmoniker mehr als 9.000 Kinder und Jugendliche an die Musik heranführen.

Als echter Meilenstein ist dabei die Eröffnung der Musikwerkstatt zu bezeichnen: In dem deutschlandweit einzigartigen Projekt zur musikalischen Nachwuchsförderung wird den Kindern nicht nur die Möglichkeit geboten, die Musiker bei ihrer Probenarbeit zu beobachten; vielmehr können sie im Anschluß an das eben Gehörte und Erlebte die Instrumente selbst kennenlernen und ausprobieren - Musik wird also mit allen Sinnen wahrnehmbar, im wahrsten Sinne des Wortes begreifbar!

Alle weiteren Informationen finden Sie im neuen Saisonbuch, das ab sofort bei den Bremer Philharmonikern zu bestellen ist – entweder telefonisch unter 0421- 62 67 321 oder im Internet:

www.bremerphilharmoniker.de

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