Nach
einer ereignis und erfolgreichen Saison 2005/06, in der die Bremer
Philharmoniker für ihre innovativen musikpädagogischen
Projekte mit dem bundesweiten Preis Inventio ausgezeichnet
wurden, in der fernerhin das Festkonzert zum 75. Geburtstag von
Michail Gorbatschow stattfand und überragende Solisten wie
Frank Peter Zimmermann und Sharon Kam oder internationale Dirigenten
wie Susanna Mälkki und Kenneth Montgomery das Publikum begeisterten
– nach einer solchen Saison wird man natürlich darauf
gespannt sein dürfen, was denn nun als nächstes auf
dem Plan steht.
So
viel gleich vorweg: Die 182. Spielzeit der Bremer Philharmoniker
wird nahtlos an die vergangene Saison anknüpfen und mit vielen
neuen Überraschungen aufwarten. Unter anderem gibt es eine
Inthronisation: Nach jahrelangem Schweigen wird die „Königin
der Instrumente“ in der Glocke wieder ihre Stimme erheben
– und das sowohl solistisch wie auch im symphonischen Kontext.
Die 1928 von der berühmten Firma Sauer gebaute Orgel hat
vier Manuale, 76 Register und mehr als 6.000 Pfeifen.
Ferner
gestalten die Bremer Philharmoniker zum 150jährigen
Jubiläum des Domchores Ein Deutsches Requiem von
Johannes Brahms und daneben werden mit der Krebs-Gala
sowie dem stimmungsvollen Benefiz‑Adventskonzert zwei Traditionen
fortgesetzt.
Ihren
Abonnenten zeigen sich die Bremer Philharmoniker wieder einmal
von ihrer phil-anthropischen Seite: Wieder gibt es die
philgeliebten Gourmet‑Konzerte für alle, die
einen festlichen Abend mit Kammermusik, Gourmet‑Menü
und erlesenen Weinen schätzen, und bei den stets gut
frequentierten philton‑snacks
können sich die Besucher der Sonntagsmatineen
im Anschluß an die musikalischen Darbietungen mit den Künstlern
im Hilton zum Brunch treffen.
Im
Mittelpunkt der Saison stehen natürlich die zwölf Philharmonischen
Konzerte. Internationale Stars der Dirigentenszene wie
Christopher Hogwood, Ari Rasilainen und Hannu
Lintu garantieren faszinierend schlüssige Interpretationen
und Programmzusammenstellungen. Ein Wiedersehen gibt es mit Sir
Peter Maxwell Davies, der gleich eine zweifache Premiere
leitet: Zum einen beginnt mit seinem Erscheinen der Bremer
KomponistenZyklus, für den verschiedene renommierte
Komponisten neue Werke schreiben werden, und überdies wird
Sir Peter am Pult der Bremer Philharmoniker eine eigene Kreation
aus der Taufe heben.
Begeisternd
ist auch das Defilee der Solisten: Der diesjährige Preisträger
des Internationalen Géza‑Anda‑Wettbewerbs wird
sich dem Bremer Publikum vorstellen; außerdem wurden die
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Geigerinnen
Isabelle Faust und ArabellaSteinbacher,
der Cellist Truls Mørk und die Sopranistin
Veronique Gens – allesamt Größen
der internationalen Musikszene – von den Bremer Philharmonikern
für eine abwechslungsreiche Reihe konzertanter Werke verpflichtet.
Eine
besondere Erwähnung verdient schließlich Rachmaninoff
pur: Unter Leitung von Antoni Wit interpretieren
Lilya Zilberstein, Yuri Rozum, Nikolai Demidenko
und Konstantin Scherbakov – vier in Rußland
geborene Größen der Pianistenszene – an zwei
Abenden sämtliche Klavierkonzerte des unverwechselbaren Spätromantikers.
Seien Sie dabei! Eine
philharmonische Phacette ist der unablässige
und nachdrückliche Einsatz für den
Nachwuchs: Allein in der letzten Saison konnten
die Bremer Philharmoniker mehr als 9.000 Kinder und Jugendliche
an die Musik heranführen.
Als
echter Meilenstein ist dabei die Eröffnung der Musikwerkstatt
zu bezeichnen: In dem deutschlandweit einzigartigen Projekt
zur musikalischen Nachwuchsförderung wird den Kindern nicht
nur die Möglichkeit geboten, die Musiker bei ihrer Probenarbeit
zu beobachten; vielmehr können sie im Anschluß an das
eben Gehörte und Erlebte die Instrumente selbst kennenlernen
und ausprobieren - Musik wird also mit allen Sinnen wahrnehmbar,
im wahrsten Sinne des Wortes begreifbar!
Alle
weiteren Informationen finden Sie im neuen Saisonbuch, das ab
sofort bei den Bremer Philharmonikern zu bestellen ist –
entweder telefonisch unter 0421- 62 67 321 oder im Internet:
www.bremerphilharmoniker.de

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