»Der
Besuch von Michail S. Gorbatschow Anfang März in Bremen ist
eine große Ehre für Bremen. Ich freue mich sehr, daß
der ehemalige russische Präsident und Friedensnobelpreisträger
die Einladung angenommen hat«, so Bürgermeister Jens
Böhrnsen während der Pressekonferenz im Bremer Rathaus.
Gorbatschow wird vom 4. bis 6. März in die Hansestadt kommen,
um hier seinen 75. Geburtstag zu feiern. Es ist die zentrale Geburtstagsfeier
in Deutschland, die im Rahmen eines Festkonzerts mit den Bremer
Philharmonikern unter der Leitung des jungen Italieners Massimo
Zanetti und dem russischen Pianisten Yuri Rozum stattfindet. Zahlreiche
Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft werden zu
diesem öffentlichen Festakt erwartet.
Der
Solist des Festkonzertes, Yuri Rozum, ist ein Freund des Geburtstagskindes
Gorbatschow, und ein begnadeter Pianist, dessen Karriere erst
durch die Perestroika ermöglicht wurde. Der Klassenbeste
seines Jahrgangs am Moskauer Tschaikowsky-Konservatorium sah sich
einer Vielzahl offizieller Demütigungen und Schikanen ausgesetzt,
da er den Vorstellungen des Sowjetregimes von einem linientreuen
Künstler ganz und gar widersprach. Erst seit den frühen
neunziger Jahren konnte er damit beginnen, eine internationale
Konzertkarriere aufzubauen und sich weit über die Grenzen
Rußlands hinaus einen Namen zu machen. Heute zählt
er zu den zehn bekanntesten Künstlern in seiner Heimat. 2002
wurde er von Präsident Wladimir Putin mit der höchsten
Auszeichnung des russischen Volkes für einen Künstler
bedacht – dem Titel »Anerkannter Künstler Rußlands«.
Das
Festkonzert am Sonntag, den 5. März, mit Werken von Tschaikowsky,
Rossini und Beethoven beginnt um 11 Uhr in der Bremer Glocke.
Karten über Nordwest-Ticket, Tel.: 0421-36 36 36 oder per
eMail: www.nordwest-ticket-veranstaltungen.de
Live-Übertragung
des Festkonzertes auf 3sat!
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Das
Dirigentenforum des Deutschen Musikrats veranstaltet am 23. und
24. Februar 2006 einen Meisterkurs für Dirigieren gemeinsam
mit den Bremer Philharmonikern. Unter der künstlerischen Leitung
von Prof. Wolf-Dieter Hauschild erhalten vier Stipendiaten des Dirigentenforums
die Möglichkeit, mit dem Orchester zu proben und Werke der
Klassik und der Romantik zu erarbeiten. Auf dem Programm stehen
dabei Johannes Brahms’ erste Sinfonie sowie die Sinfonie Nr.
25 g-moll KV 183 von Wolfgang Amadeus Mozart.
Um
interessierten Zuhörern die Möglichkeit zu geben, den
Kurs mitzuverfolgen, werden die Proben am 23. Februar, 18 bis 20.30
Uhr, sowie am 24. Februar, 10 bis 12.30 Uhr, öffentlich im
Sendesaal von Radio Bremen veranstaltet. Im Anschluß an die
Probe am 23. Februar sind die Zuhörer eingeladen, an einer
Gesprächsrunde zum Thema »Dirigentennachwuchs in Deutschland
– Ausbildungs- und Berufseingliederungsmöglichkeiten
junger Dirigenten« teilzunehmen. Als Gesprächspartner
stehen u.a. der Kursleiter Prof. Wolf-Dieter Hauschild, Prof. Ernst
Folz, der Präsident des Landesmusikrats Bremen, sowie der Intendant
der Bremer Philharmoniker, Christian Kötter, und Andreas Bausdorf,
der Projektleiter des Dirigentenforums, zur Verfügung.
Zum
Abschluß des Kurses wird die Orchesterprobe am 24. Februar,
18 bis 20.30 Uhr, ebenfalls für das Publikum geöffnet.
Hier werden die beiden zuvor geprobten Sinfonien in einem Werkstattkonzert
präsentiert, wobei die Moderation von Prof. Wolf-Dieter Hauschild
und die sich abwechselnden jungen Dirigenten für interessante
Einblicke in die Welt des Dirigierens sorgen.
Weitere
Informationen zum DIRIGENTENFORUM des Deutschen Musikrates finden
Sie im Internet unter www.musikrat.de/dirigentenforum |