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Deutsche Kammerakademie Neuss  

September 2004



Fotograph der beiden Larsen-Fotos: © Matthias Gawriloff

Der Neue von Neuss
Lavard Skou Larsen übernimmt die Leitung der Deutschen Kammerakademie Neuss am Rhein


Bei der fünften Klassiknacht im Neusser Rosengarten war nicht nur ein neuer Besucherrekord zu verzeichnen, sondern auch der Beginn einer neuen Ära in der bald dreißigjährigen Geschichte der Deutschen Kammerakademie Neuss am Rhein: Erstmals leitete Lavard Skou Larsen, der designierte Chefdirigent des Ensembles, das traditionsreiche und überaus erfolgreiche Open-Air-Konzert.
Der in Brasilien geborene Lavard Skou Larsen ist erfahren genug um zu wissen, daß er eine lange Erfolgsgeschichte wird fortsetzen können. Die ursprüngliche Vision, ein Kammerorchester nämlich von der Transparenz und Eleganz eines Streichquartetts zu schaffen – diese Vision ist ihm Verpflichtung und Ausgangspunkt zugleich: »Wenn man das Radio einschaltet und klassische Musik hört, soll man gleich wissen, daß das nur die Deutsche Kammerakademie Neuss sein kann.« Dieses Ziel eines unverwechselbaren Klangprofils will der Chefdirigent im Zusammenwirken mit den künftigen Gastdirigenten des Orchesters vermöge eines Repertoire realisieren, das vom Barock bis zur Avantgarde reicht.
Bereits bei seinem Debüt bei der Kammerakademie im April 2004 war offensichtlich, daß zwischen Dirigent und Orchester die Chemie stimmt. In einem Gespräch mit der Neuss-Grevenbroicher Zeitung verriet Larsen etwas von seinen persönlichen Programmvorstellungen: »Man lernt am besten durch die Klassik. Und ich möchte schon, daß wenigstens jedes zweite Konzert einen klassischen Komponisten vorstellt.«
Die allgemeine Zielsetzung ist unmißverständlich: »Ich möchte, daß die Menschen in die Konzerte der Kammerakademie gehen und ihnen die Haare zurückfliegen. Ich will kein Orchester, das den Stiefel herunterspielt, sondern eines mit einem besonderen Geist, der auch wirkt, wenn ein anderer Dirigent es leitet.«
Offiziell wird Lavard Skou Larsen sein Amt freilich erst in der Spielzeit 2005/06 antreten. Und so gibt es in der kommenden Saison noch einmal sechs Konzerte, in denen verschiedene internationale Dirigentenpersönlichkeiten wie Lev Markiz, Ralf Gothoni oder Hansjörg Schellenberger die Möglichkeit haben, mit einem der besten deutschen Kammerorchester zu arbeiten.





Lavard Skou Larsen

Der in Brasilien geborene Künstler kam als Vierjähriger mit seinen Eltern nach Österreich, gab schon als Neunjähriger sein erstes Konzert mit Orchesterbegleitung, studierte bei Helmut Zehetmaier und Sándor Végh in Salzburg und etablierte sich als Geiger und Dirigent auf den großen Podien der Musikwelt: Unter anderem gastierte er im Wiener Konzerthaus, im Pariser Théâtre aux Champs-Elysées, in der Alten Oper Frankfurt, der Tonhalle Zürich, der Genfer Victoria Hall und im Amsterdamer Concertgebouw.
Seit 1997 ist er Leiter der Streicherschule am berühmten Salzburger Mozarteum. Er ist der Gründer der Salzburg Chamber Soloists, mit denen er viele Tourneen unternommen hat, und kann auf eine umfangreiche Diskographie verweisen.

Die Deutsche Kammerakademie Neuss
AUSGEZEICHNET

Die Einspielung des Sterngucker mit der Deutschen Kammerakademie Neuss, die wir im Mai 2004 vorstellten, wurde mit dem Vierteljahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet!

Franz Lehár (1870-1948)
Der Sterngucker - Operette in 3 Akten
Rohrbach • Sturludóttir • Odinius • Wörle • Köhler
Deutsche Kammerakademie Neuss am Rhein
Leitung Johannes Goritzki
cpo 2 SACD 999 872-2


Der Endverbraucher kann die Produktion über den jpc-Mailorder-Service bestellen.
Tel: 0180-525 1717 – 0,12 €/Minute

 


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