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CD-Newsletter
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| Ausgabe
März
2004 Inhalt: |
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TACET:
Freden macht Freude |
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Peter
und der Karneval und neue Dimensionen |
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Mal
Silberstift, mal Pastellkreide: |
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Brite
rettet Bremer Britten: |
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Ob
Borodin, ob Tscherepnin: |
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Freden
macht Freude
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| Die
Interpretationsgeschichte lehrt, daß man das große
Oktett F-dur D. 803 von Franz Schubert ganz legitim als eines
der frühesten Exemplare der Kammersymphonik aufführen
kann. Denkbar ist gleichermaßen die Auffassung, es handele
sich bei diesem Werk um ein Divertimento, dem eine gewisse naßforsche
Ausdrucksweise am besten zu Gesicht stehe. Beides ist in einem
bestimmten Maße richtig – und so erleben wir das
eigenartige Stück stets im unerhörten Tiefsinn der
späten Quartette oder mit dem unterhaltenden Schwirren
eines Johann-Nepomuk-Hummel-Flugs. Die Synthese wäre allerdings
durchaus erstrebenswert, und daß sie möglich ist,
zeigt die camerata freden in ihrer jüngsten Tacet-Produktion.
Insofern ist dann, wenn wir der Definition Gustav Mahlers folgen, das Oktett tatsächlich eine Symphonie, denn diese sollte stets eine ganze Welt darstellen – und das, wenn nötig, nicht nur im konventionellen Raster der üblichen vier Sätze.
Franz
Schubert |
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Nach der ganz erlesenen CD und DVD mit dem Septett op. 20 und dem Oktett op. 103 von Ludwig van Beethoven bestätigt sich ein weiteres Mal die ganz eigene Qualität des Ensembles, von dem Alfred Beaujean in dem Magazin stereoplay schrieb: „Freden macht Freude. Die camerata freden, das Festivalensemble der Internationalen Fredener Musiktage, spielt mit ungemein lebendigem Drive, aber nicht weniger mit bestechender Perfektion und Eleganz: hochkarätige Wiedergaben dieser unbeschwerten Musik, die ungetrübte Freude machen.“
Das Sächsische Vocalensemble hat mit seiner bei TACET erschienenen Produktion des Liederkreises Heut und Ewig von Ernst Pepping einen Vierteljahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik erhalten. Wir gratulieren allen Beteiligten. Ernst
Pepping (1901-1981)
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