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CD-Newsletter
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| Dezember 2001 | ||||||||||
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Die
Legende lebt Der Erfolg der Elly Ney-Retrospektive, der sich das Nürnberger Label Colosseum seit etwa anderthalb Jahren widmet, hat die höchsten Erwartungen übertroffen. Nach bislang fünf Veröffentlichungen ist nicht mehr zu leugnen, daß die vermeintlich nur historische Faszination der Künstlerin nicht nur der bekannten Spezies der "Jäger und Sammler" willkommene diskographische Ergänzungen bietet. Ihr eigenwilliges, von höchsten Idealen getragenes Sendungsbewußtsein, ihr ganz persönlicher Blick auf die Meister der Klassik und der Romantik vermögen tatsächlich auch eine Generation anzusprechen, die nie das Glück hatte, Elly Ney auf dem Podium zu erleben. Auf dem Wege zu einer möglichst vollständigen Edition der Nürnberger Aufnahmen ist Colosseum jetzt bei der sechsten CD angekommen. Die digital remasterte Veröffentlichung enthält in einer neuen Kopplung das fünfte Klavierkonzert von Ludwig van Beethoven, das - wie die bereits erschienenen Nummern 3 und 4 - mit den Nürnberger Symphonikern unter der Leitung von Willem van Hoogstraten aufgenommen wurde. Neben diesem konzertanten Giganten konnten selbstverständlich weder Bagatellen noch sonstige Miniaturen stehen: Das Programm wird ergänzt durch die Klaviersonate "Appassionata", deren Statur es wahrlich mit dem "Emperor Concerto" aufnehmen kann.
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Zwischen
Sarastro und Passepartout Junge Inderin liebt jungen Inder und dieser dieselbe nicht minder. Doch er muß auf Reisen gehen, und in dieser Zeit wird die Geliebte von einem Nabob namens Zami entführt und gezwungen, die Mutter seiner Kinder zu sein. Die Tragödie ist vorprogrammiert, denn eines Tages kehrt der Reisende zu seinem Mädchen zurück - und prompt wartet man auf Passepartout, den Diener des Weltreisenden Phileas Fogg, der ja bekanntlich mit seinem spektakulären Auftritt eine indische Prinzessin vor dem sicheren Flammentod rettete. Bei Graf Julius von Soden, der das Libretto des Melodrams Dirna nach einer "wahren indischen Geschichte" verfaßte, ist der Deus ex machina freilich der Großmogul. Er erfährt von den Freveltaten des Nabob, läßt ihn festnehmen und sorgt so dafür, daß Inderin und Inder und auch die Kinder eine gemeinsame Zukunft haben. Für ETA Hoffmann war die Partitur des Melodrams, das er 1809 in Bamberg komponierte, einer seiner größten musikalischen Erfolge. Drei umjubelte Aufführungen in Bamberg sowie weitere Darbietungen unter anderem in Salzburg, Donauwörth und Nürnberg sprechen für sich. Johannes Goritzki und die Deutsche Kammerakademie Neuss am Rhein haben das Werk im Mai 1998 erstmals wieder aufgeführt und in einer Koproduktion des DeutschlandRadios für cpo aufgenommen. Die Einspielung mit Angelika Krautzberg, Martin Herrmann, Werner Klockow und dem Kammerchor Cantemus ist jetzt pünktlich zum 25jährigen Jubiläum des Orchesters erhältlich. ETA
Hoffmann Dirna - Melodram
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Das
erste Mal seit 1916 wieder zu hören 22.
Dezember 2001 Berlin, Konzerthaus Claudia
Rohrbach · Hanna Dora Sturludottir · Lothar Odinius
Robert Wörle · Markus Köhler |
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