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Die
Bekenntnisse des Komponisten Fredric Kroll
Lieder und Kammermusik eines Romantikers
Daß
man längst nicht mehr so komponieren darf wie die Meister
des 19. und frühen 20. Jahrhunderts - das weiß auch
der 1945 in Brooklyn geborene Fredric Kroll. Der studierte Germanist
und Literaturwissenschaftler, der seit 1969 in Deutschland lebt,
hält sich nur nicht an die Verdikte, sondern bewegt sich
musikalisch in einem Idiom, das selten an die Grenzen der freien
Tonalität stößt: In seinen zwischen 1965 und 1977
entstandenen Liedern, in seiner Oper The Scarlet Letter
und seiner Kammermusik - Romanze für Violine und Klavier
sowie Kerzenglut für Violoncello und Klavier - spricht Fredric
Kroll eine Sprache, die ihn unmißverständlich als Romantiker
ausweist und ihm trotz (oder gerade wegen) ihrer vermeintlich
anachronistischen Haltung schon etliche Anerkennung eingebracht
hat.
Für die Antes Edition der Bella Musica haben Keiko Yokoyama
(Sopran), Jaakko Kortekangas (Bariton), Richard Beuter (Tenor),
Daria Zappa (Violine), Walter-Michael Vollhardt (Violoncello)
und Ulrich Furrer (Klavier) eine Anthologie aufgenommen, die die
Klangwelten des Komponisten und Klaus-Mann-Biographen Fredric
Kroll in all ihren Facetten vorstellt.
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Fredric
Kroll
Lieder aus der Einsamkeit und andere Lieder, Kammermusik
Keiko Yokoyama · Jaakko Kortekangas · Richard Beuter
Vollhardt, Cello · Daria Zappa, Violine · Ulrich
Furrer, Klavier
ANTES EDITION BM-CD 31.9164
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From
Riga with Love
Werke für & mit Kammerorchester von Rick LaSalle

"Da steckt eloquenter Zunder drin", meinte der Kritiker
des FonoForum, nachdem er die in der Antes Edition erschienene
Aufnahme des Trios für zwei Klarinetten und Fagott op. 46
von Rick LaSalle gehört hatte. Der 1951 geborene Autodidakt
schreibt vornehmlich assoziativ, mithin auf einem spielerischen
Niveau, das selbst dann zu spüren ist, wenn sein erklärtes
Motto "Zum Glück ist alles nur halb so doppelt"
vorübergehend einer eher ernsten Diktion weicht: Das Universum
ist so angefüllt mit Musik, daß es keinen Sinn hat,
originell sein zu wollen, lautet das Credo des Komponisten,
der jetzt in der Antes Edition seine erste Portrait-CD präsentiert.
Die Aufnahmen der Symphony for Strings I, des Flötenkonzerts,
des Concerto for Strings und des ersten Trompetenkonzerts entstanden
in Riga, wo sich die Lettische Kammerphilharmonie unter der Leitung
des luxemburgischen Flötisten und Dirigenten Carlo Jans sowie
die Solisten Ilze Urbane und Pierre Kremer mit Rick LaSalles technisch
komplizierten, musikalisch aber desto einfacheren Partituren auseinandergesetzt
haben. Der Verfasser muß mit den Resultaten zufrieden gewesen
sein; andernfalls hätte er sein Streicherkonzert kaum dem
lettischen Orchester gewidmet, das es am 11. März 2001 in
Riga uraufführte.
weitere Informationen zu Rick LaSalle
Rick
LaSalle
Concerto for Strings, Flöten- und Trompetenkonzert u.a.
Ilze Urbane, Flöte · Pierre Kremer, Trompete
RIGA Chamber Orchestra · Dirigent Carlo Jans
ANTES EDITION BM-CD 31.9166
(Vertrieb:
Musikwelt, Münster & Bella Musica, Bühl/Baden ·
CH: Buch- und Musikhandel Anton Peterer, Zürich ·
A. Wilhelm Weiss, Mödling)
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